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Vielen Dank an Sebastian, der uns auf diesen Artikel aufmerksam gemacht hat.

Samstag ist Selbstmord - Tocotronic im Gladhouse

Tocotronic ("Es ist einfach Rockmusik") sind Dirk von Lowtzow - Gitarre, Gesang; Jan Müller - Baßgitarre; Arne Zank - Schlagzeug, Gitarre, Gesang. Also diese drei Jungs (auf den Begriff "Hamburger Schule" verzichten wir hier mal) hatten sich zum Samstag den 23.11.96 im Gladhouse angekündigt und "die deutschen Meister des Grunge" versprachen einen abwechslungsreichen Abend. Die Idee war gut und die Welt bereit. Ich will es mal vorweg zusammenfassen: Es war ein gutes Konzert. Es war ein lautes Konzert. Es war ausverkauft und die Stimmung großartig. Das Spektrum reichte von halsbrecherischen Stagedivingeinlagen einiger aufgedrehter Fans ("Die Welt kann mich nicht mehr verstehn") bis zu kontrollierter Massenmelancholie ("Ich möchte irgendetwas für dich sein"). Geniale Songs mit greifbaren Texten. Innerhalb von zwei Stunden präsentierten Tocotronic einen Großteil ihres Repertoires aus ihren Alben "Digital ist besser", "Nach der verlorenen Zeit", "Wir kommen um uns zu beschweren" sowie drei neue Stücke. Und die Ansagen zwischen den Songs (besonders von Arne !) zeigen wieder einmal, daß Erfolg nicht überheblich machen muß. Der Abend endete mit zwei (!) Zugabenblöcken, die die Stimmung noch einmal zum Höhepunkt trieben. Und trotzdem habe ich eine gewisse Intensität vermißt, die ich beim Hören ihrer Platten so liebe und die mich so herrlich runterzieht. Aber vielleicht wäre es zuviel des guten in den frühen Morgenstunden des Sonntags, denn "Samstag ist Selbstmord".

ms

Quelle: Neue Cottbuser Uni Zeitung 12/96

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