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K.O.O.K. Track by Track
Vielen Dank an Martin, von dem wir dieses Interview übernehmen durften.

Jan: Das erste Stück, K.O.O.K. , bereitet unbeschwert auf einige Schwerheiten vor, die da noch folgen werden.

Dirk: Zum Beispiel beim zweiten Stück, Das Unglück muss zurückgeschlagen werden. Das ist eines der ersten Stücke, das wir geschrieben hatten, als wir die Stücke gemacht haben. Es ist ein Stück, das eine Art hoffnungsvolle Kampfansage sein soll.

Arne: Das dritte Stück heißt Jackpot und das orientiert sich so ein bisschen am Glam-Rock, in musikalischer Art und Weise auf jeden Fall.

Jan: So, dann kommen wir zu den Grenzen des guten Geschmacks 1. Das ist ein buntes Sammelsurium an einzelnen verschiedenen Sounds. Also das ist eigentlich das überproduzierteste Stück der Platte, aber dennoch, glaube ich, sehr heiter und beschwingt. Der Text hingegen ist das genaue Gegenteil.

Dirk: Let there be Rock ist die erste Singleauskopplung. Das ist ein Stück, das mir, obwohl ich den Text geschrieben habe, immer noch rätselhaft erscheint. Aber das finde ich gerade das Gute daran! Das hat sich auch im nachhinein noch sehr entwickelt.

Arne: Unter der Schnellstraße ist ein Lied, das sehr gewonnen hat durch die weitere Bearbeitung im Soundgarden Tonstudio in Hamburg. Und sehr schmissig darüber hinaus.

Jan: Tag ohne Schatten ebenso schmissig, ein Instrumentalstück mit viel Synthesizereinsatz und auch mit Programming. Eigentlich das erste Stück von uns, das programmiert ist. Erstmal und dann wurden erst richtige Instrumente darüber gespielt.

Dirk: Das Geschenk ist ein Stück, das sehr lang ist, manche sagen das zentrale Stück der Platte, deshalb ist es auch sehr zentral positioniert.

Arne: Das sind keine Rätsel - fast doch etwas rätselhaft. Das ist ein Lied, da fällt mir überhaupt nichts ein. Ich spiel es sehr gerne! Es ist ja auch eine Konzentrationsfrage, wenn man live spielt, aber es bringt große Freude.

Jan: Dann kommen wir zu Jenseits des Kanals, eigentlich auch eines meiner liebsten Lieder, sehr komplex und ich denke immer, das ist wahnsinnig lang, dabei ist es gar nicht so lang. Das ist nicht so eine quälende Länge, die sich da ergibt.

Dirk: Der gute Rat ist das kürzeste Stück der Platte, glaub ich fast. Das behandelt eine ähnliche Thematik wie das zweite Stück Das Unglück muss zurückgeschlagen werden, allerdings auf eine etwas heiterere Art.

Arne: Um die Ecke (gedacht) ist auch ein tolles Lied, das ganz neue Wege geht, für uns gesprochen. Und es war sehr spannend, mit dieser Komposition zu arbeiten.

Jan: Damit wären wir bei Die neue Seltsamkeit. Das ist ein Stück, das vor allem durch die Länge des Textes auffällt, ich sag mal: Ein blendendes Stück!

Dirk: Morgen wird wie heute sein ist eine Art doppelbödiges Liebeslied und besticht vor allem durch den bravourösen Einsatz der Streicher, die Herr Komponist Micha Acher vortrefflich zu setzen wusste.

Arne: Die Grenzen des guten Geschmacks 2 ist ein ganz kleines, feines Lied, das auch durchaus im Tanzbein jucken soll!

Jan: Ebenso wie Rock Pop in Concert. Ein für uns sehr untypisches Stück, das in zwei Teile geteilt ist, die beide doch recht unkonventionell sind für eine chartserprobte Band.

Dirk: Jetzt sind wir schlussendlich beim letzten Stück angelangt, 17 heißt das und das ist eine Art vertonte Geistergeschichte. Es ist ziemlich lang, elf Minuten. Das ist vielleicht das herausragendste Stück von der Länge her und das bildet den Abschluss der Platte.


Quelle: Interview mit Tocotronic, geführt von Manuel Fronhofer, veröffentlicht in: the gap 30/31, Sommer 1999

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