tocotronix.de Es sind 13 Freaks online.
blank blank blank slides slides slidesblank
Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

21.06.98 - Scheeßel
Location: Festivalgelände Scheeßel
Konzertart: Hurricane-Festival
Berichte: Ein richtig schön nostalgisches Konzertplakat findet sich heute noch auf Flickr.

Carsten hielt für uns fest: "Scheeßel, Hurricanefestival, 21.Juni 98 - nun war es also so weit, mein erstes Tocotronic-Konzert dieses Jahr. Ich war supergespannt sie endlich wieder live zu sehen. Einen Vorgeschmack hatte ich ja schon zwei Wochen vorher als Dirk zusammen mit Troy von Chokebore in Frankfurt gespielt hatte. Das ganze war sozusagen Tocotronic unplugged, inklusive vier neuer Tocotronicsongs. Netter Club, nette Atmosphäre und maximal 50 Leute.

Da konnte ein Festivalauftritt naturgemäß nicht mithalten. Eigentlich war ich gut gelaunt, hatte ich doch kurz vorher eines der besten Konzerte seit Langem gesehen - "Die Sterne" auf der kleinen Zeltbühne in Scheeßel. Dann der langersehnte Tocotronicauftritt auf der riesigen Hauptbühne. Es war ziemlich heiß und dicht vor der Bühne herrschte ein übles Gedränge, insbesondere mit vielen kleinen Mädels, die aggresiv ihre Plätze verteidigten. Wie war das nochmal mit der Alternativ-Boygroup? Ist inzwischen echt was dran! Kurze Zeit später betreten die drei jungen Herren aus Hamburg die Buehne - Jubel! Doch was dann kam war, ehrlichgesagt, der wohl schlechteste Tocoauftritt dem ich beiwohnen durfte!

Trotz vernehmbarer "Arne,Arne"-Rufe nimmt Herr Zank sogleich hinter dem Schlagzeug platz und Dirk kündigt den ersten Song an. Hab ich bei noch keinem einzigen Konzert erlebt das Arne vorher nix spielt! Das war schonmal sehr schade. Der Stimmung der Mehrzahl der Besucher tut dies jedoch scheinbar keinen Abbruch. Im weiteren Verlauf reiht sich ein bekannter Knaller an den anderen und doch wird man das Gefühl nicht los, daß die Tocos eher lustlos spielen. Wer schonmal eines ihrer Clubkonzerte gesehen hat, weiß was ich meine! Sie spielen lediglich einen neuen Song, der natürlich wie immer klasse ist,aber die Kommunikation mit dem Publikum bleibt eher spärlich. Einzig Dirks Ankündigung des Masterplan-Songs als systemverändernder politischer Protestsong bleibt mir in Erinnerung.

Und dann ist das Konzert auch schon zu Ende - wieder Jubel! Nach frenetischen Zugaberufen ent-schliessen sie sich zu genau einer Zugabe - mehr nicht. Letztlich wurde ich das Gefühl nicht los, daß sie auf dieses Riesenfestival keinen großen Bock hatten.Vielleicht wäre es da ehrlicher (Ehrliche Rockmusik,gelle Arne) gewesen hier einfach nicht aufzutreten. Was bleibt ist ein wenig Entäuschung und ein Sonnenbrand! Na ja! Und die Vorfreude auf den nächsten Auftritt am 15.07 auf dem Schlachthof-Openair in Wiesbaden zusammen mit Chokebore, The Notwist usw. Da werden sie hoffentlich wieder ganz die Alten sein."


__________________________________________________________

Und Wiebke fasste das Konzert für uns - ganz schön kreativ - so zusammen: "LIEBES TAGEBUCH, ein Sonntag im Juli, Hurricane-Festival in Scheeßel und vielleicht DER SCHÖNSTE TAG IN MEINEM LEBEN. Es ist Mittag (naja, nicht mehr ganz), und die Sonne knallt vom Himmel, genau wie LETZTES JAHR IM SOMMER. Massen von Leuten vor der Hauptbühne. Tocotronic spielt, und nicht nur HAMBURG ROCKT, sondern auch das Festival-Gelände. Ich stehe etwas weiter hinten und denke noch JETZT GEHT WIEDER ALLES VON VORNE LOS. Aber diesmal sind die Jungs echt gut drauf. Dirk motzt das Publikum mal nicht an (er sagt sowieso nicht viel heute), sondern singt ein Lied nach dem anderen, was ja auch die HAUPTSACHE IST.

MEINE FREUNDIN UND IHR FREUND sind leider nicht hier. ES IST EGAL, ABER SO JUNG KOMMEN WIR NICHT MEHR ZUSAMMEN, und die beiden verpassen wirklich ein klasse Konzert. Die drei bringen eine guten Mix aus alten und neuen Stücken, wobei allerdings die alten Stücke überwiegen. Das finde ich aber gar nicht so schlimm, denn ES IST EINFACH ROCKMUSIK, und, ICH BITTE DICH, was will man mehr?! Nach einer Zugabe sind die Jungs fertig und ich auch. Mein Nacken rebelliert, und ich folge der Masse zum Löschwagen vor dem Zelt. Ich weiß, ICH BIN VIEL ZU LANGE MIT EUCH MITGEGANGEN, aber Wasser ist genau das, was ich jetzt brauche.

Alles in allem bleibt nur zu sagen, daß das Konzert gelungen war. Die Jungs haben sich kein Bein ausgerissen, aber ich habe schon weitaus schlechtere Acts von ihnen gesehen...

ALLES WAS ICH WILL IST NICHTS MIT EUCH ZU TUN HABEN, aber an dieser Stelle grüße ich trotzdem alle TOCO-Fans."




rubrikenzitat News
Tourdaten
Diskografie
Texte
Tabulatur
Mailingliste
Chat
Forum
Flohmarkt
Umfragen
Tour-O-Grafie
Bilder
FAQ
Lesezeichen
Downloads & Ulk
Dig. Postkarten
Links
Team
Kontakt
Disclaimer