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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

14.08.98 - Köln
Location: Live Music Hall
Konzertart: 10 Jahre LADO Livefest
Andere Bands / Vorbands: Aeronauten, Die Sterne, Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs, Jonas, Stella
Berichte: Herzlichen Dank an Christian für folgenden Bericht:

"Mit der üblichen Verspätung folgt hier jetzt mein Konzertbericht vom "10 Jahre LADO Livefest" in Köln. War eigentlich nicht für diese Seite gedacht, mangels Zeit muß er aber trotzdem dafür herhalten...

Also, Freitag Nachmittag sind wir so gegen halb zwei nach Köln losgefahren (natürlich nur Björn und ich, die anderen haben mal wieder kurzfristig den Schwanz eingezogen), ganz spontan, ohne Karten und im Auto. Nach Köln sind wir gut runtergekommen, der Stau war immer hinter uns, das erste mal anhalten mußte ich 200 Meter vor der Ausfahrt Köln-Ehrenfeld (das muß man sich mal genüßlich auf der Zunge zergehen lassen, an einem Freitag spät-nachmittag). Naja, die Live Music Hall war von da ja auch nicht schwer zu finden... Tickets haben wir auch noch bekommen und das Konzert war spitzenmäßig.

Jonas haben den Anfang gemacht und sich diesmal etwas zusammengerissen, danach waren die Sterne dran. Auch wenn ich kein Sterne-Fan bin, irgendwie kann man bei deren Musik nicht still stehen, und so hat man sich langsam warm gemacht. Dann kam ich endlich in den Genuß, die Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs mal live zu sehen... die haben mich voll begeistert, eine wirklich klasse Band (die meisten, die im Saal waren, werden mir jetzt nicht zustimmen), auch wenn es ein paar Mißtöne gab, so war das Sängergeburtstagskind etwas verärgert darüber, mit Bands wie Jonas in einen Topf / Abend geworfen zu werden. Weiter gings mit den Aeronauten, nicht so ganz mein Ding, aber die Halle ist gut abgegangen. Dann war es Zeit für den Special Guest Stella, die extra aus Fern-Ost angereist waren und einen kleinen Halbstunden-Gig ablieferten. Und so gegen viertel nach eins oder so kamen endlich Tocotronic auf die Bühne. Die Halle leerte sich trotzdem ziemlich, war auch zu verstehen, ging an die Kondition das Ganze. Naja, Tocotronic haben einen normal-Gig ohne besondere Höhepunkte abgeliefert, lag vielleicht auch daran, daß ich schon ziemlich fertig war. Sie haben auch ein neues Lied gespielt, daß Dirk mit "Es ist erschreckend, aber wahr" betitelte.

Um halb vier standen wir dann wieder auf der Straße und haben kapiert was überhaupt Sache war. Wir waren tatsächlich in Köln. Und weils keiner so recht glauben wollte, sind wir ab zum Dom. Das war dann auch geklärt, und wir mußten uns angesichts des Sonnenaufgangs langsam ans Suchen einer Schlafmöglichkeit machen. Eigentlich wollten wir auf die Autobahn rauf und an der ersten Raststätte im Auto pennen... war uns dann aber doch zu gefährlich und wir sind zielos aus Köln raus und eine Abfahrt runter, die irgendwie norddeutsch klang... und haben dort ein (vermeintlich, wie sich später rausstellte) ruhiges Plätzchen vor einem Wald mit Parkplatz gefunden. Im Auto habe ich aber kein Auge zubekommen und so hab ich meinen Schlafsack auf die Wiese geschmissen und dort gepennt. Björn hat sich kurz danach auch auf die Wiese gelegt. Schlafen hat da auch nicht so geklappt, weil da so Hasen und Viecher über uns rüber gehoppelt sind. Als wir aufgewacht sind, war alles voller Leute... vorzugsweise Rentnerehepaare mit Hund. Weil wir auch was überm Kopf hatten stand ein Ehepaar neben uns und ich bin von den Worten "Ey, hö ma, ob wat mit denen is?" aufgewacht.

Auf dem Rückweg mußten wir noch Kurz nach Dortmund rein und das Westfalenstadion sehen. Insgesamt war es ein klasse 24-Stunden Trip, mit 7-Stunden-Konzert, Überlebenstraining, Dombesuch und Hin- und Rückfahrt."
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