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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

22.05.99 - Nürnberg
Location: Frankenstadion
Konzertart: Rock im Park - Open Air
Andere Bands / Vorbands: u.a. Metallica, Alanis Morissette, Bryan Adams, Skunk Anansie, Robbie Williams, Heather Nova, Amanda Marshall, Eagle Eye Cherry, Die Firma, Such a Surge
Berichte: Norbert zeigte sich uns gegenüber "überglücklich, Tocotronic endlich einmal live gesehen zu haben" und sandte uns folgenden Bericht:

"Wie letztes Jahr (im Sommer, haha) hatten wir (Floze, Marina und ich) uns schon früh entschlossen zum jährlichen "Rock im Park" Festival zu pilgern. Dass Tocotronic den Weg dahin finden, haben wir erst einige Zeit nach dem Kauf der Karten erfahren. Um so größer war die Freude darüber. Und so fanden wir uns am Freitag gegen späten Nachmittag dann auch irgendwo in der Nähe des Frankenstadions bei strömenden Regen unser Zelt aufstellen.

Nachdem wir uns am Freitag bei Metallica amüsiert haben sollte Tocotronic Samstag am frühen Nachmittag auftreten. Schon vorher hat man durchaus einige Leute gesehen, für die, genauso wie für uns, Tocotronic wohl eines der Hauptevents war. Und nach Eagle-Eye Cherry war es dann auch endlich soweit. Wie bei allen Konzerten am frühen Nachmittag war das Stadion vielleicht zu einem Drittel gefüllt. Aber ich kann wirklich nicht schätzen wieviel bei Tocotronic da waren. (insgesamt wahren es glaub 50 000 Besucher dieses Jahr) Ohne große Ankündigung durch die Bayern 3 Moderatoren standen sie auch schon auf der Bühne und legten los.

Ich muss zugeben, dass ich auf Grund des Roskilde Albums und diverser Konzertberichte auf ein relativ hartes Tocotronic mit viel Energie und höherem Tempo als auf den Alben vorbereitet war. Das erste Lied (war glaub ich "das Geschenk") war gleich ein neues. Gefolgt von neuen Songs wie "der Jackpot", "Die Grenzen des guten Geschmacks Teil 2" und natürlich "Let there be Rock". Aufgefallen ist, dass die neuen Lieder, zumindest live, eher die ruhigeren Seiten an Tocotronic zeigen. Songs mit langen Instrumentaleinlagen im Stile von "Nach Bahrenfeld im Bus" lassen an die Zeiten des "Wir kommen um uns zu beschweren" Albums erinnern. Ich kann natürlich nicht beurteilen wie sich dies alles mit Streicher, usw. anhört, und auch die Europe Fanfare bei "Let there be Rock" hat live gefehlt, aber im allgemeines ließen diese Songs eher auf ein solides ruhiges neues Album ohne große Experimente schließen.

Bei vielen Zuschauern wurde aber schon bald der Ruf nach alten Klassikern hörbar. Und spielten Tocotronic zwar "Drüben auf dem Hügel", "Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen", "Sie wollen uns erzählen" und "Freiburg", bei denen auch vereinzelt kräftig mitgesungen wurde, aber Stimmung wie ich es mit vorgestellt hatte, kam leider nicht auf, was wohl leider auf die Leute zurückzuführen ist. Tocotronic wird wahrscheinlich nie eine Band für die breite Masse werden, und das ist auch gut so.

So war das Konzert zu Ende und wurde auch mit heftigen Beifall belohnt, doch man fragte sich, was passiert war. Es war Tocotronic. Wie man sie kennt und sich vorgestellt hat. Stilles, friedliches Abgrenzen vom Rest der Welt. Mit leicht provokativen Texten auf Mißstände aufmerksam machen und gleichzeitig Gefühle ohne Schmalz auszudrücken. Jeder hat eine eigene Faszination an Tocotronic, nur ob dies die besoffene "Rock im Park" Masse interessiert ist mehr als fragwürdig.

Durch mehr alte, härtere und schnellere Lieder hätte Tocotronic sicher auch mehr Anklang beim Publikum gefunden, doch es schien mir fast so als ob Dirk, Jan und Arne gar kein großes Interesse daran haben, was ich auch verstehen kann.

Auf jedem Fall war es toll, sie mal live zu sehen. Und ich kann es kaum erwarten, die neue Single in den Händen zu halten. Und wie langweilig währe es denn wenn Tocotronic jeden Tag auf MTV kämen und auf der Straße jeder nen "Tocotronic hat mein Leben zerstört" T-Shirt anhätte."


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Und dann hat noch jemand, der sich Falco nennt, uns seine Erinnerungen zukommen lassen, deren letztem Satz wir - 10 Jahre später - doch entschieden widersprechen müssen.

"irgendwie kamen mir die tocos ziemlich gelangweilt vor, sie spielten ihr lieder runter, die alle vom neuen album waren (somit mir unbekannt), außer die "hits" freiburg, drüben aufm hügel, ich bin viel zu lange.., sie wollen uns...

zwischen den lieder brachte dirk außer dem namen des nächsten liedes kein wort raus und am ende sind sie mit einem tschüß abgedampft.

also ich habe schon 1000mal bessere toco-konzerte gesehen.

vielleicht lag die "null bock"-haltung auch am festival. wunderte mich sowieso warum sie dort spielen.

Naja bis denn
Falko

P.S. Arne sieht ohne Brille ziemlich doof aus."
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