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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

19.08.99 - Wiesen (A)
Location: Festivalgelände Wiesen
Konzertart: Two Days A Week Open Air
Andere Bands / Vorbands: Red Hot Chilli Peppers, The Offspring, Joe Strummer, Supergrass, Levellers, Dark Star, Cameran, Garish, Rosarot, Lit, Schneiderberg
Berichte: Christian hat uns wie folgt von dem Konzert berichtet: "Ein jaehrlicher Fixbestandteil in der oesterreichischen Festivalszene ist das "Two Days a Week"-Festival, das immer Ende August in Wiesen, Oesterreich (Nordburgenland), stattfindet. Als diesjaehrige Headliner des Zweitagesfestivals, wie es der Name so schoen sagt, war Joe Strummer von den legendaeren "The Clash","Offspring" und der absolute Hauptakt fuer die Meisten, obwohl nur an dritter Postition, "Tocotronic" am Donnerstag.

Dass dieser Tag und auch Auftritt etwas Besonderes werden sollte, lag nicht nur daran, dass es sich um das zweite Konzert der "KOOK"-Tournee in Oesterreich handelte, sondern auch an besonderen Stimmung unter den Leuten. Als kleine Enttaeuschung gab es ein Fotografieverbot, aber einige konnten doch noch Bilder machen, indem sie bei der Ankunft von den drei Jungs dabei waren. Als ein Bus mit deutschem Kennzeichen ankam sagte noch einer in der Menge, "das sind sicher Tocotronic", eher scherzhaft als sonst was. Anfangs war ich doch eher skeptisch, zuerst sind ein paar Leute ausgestiegen, vermutlich Tontechnicker etc. und dann wirklich, Arne, Dirk und Jan kamen unter den Jubel der Leute zum Vorschein, war schon spitze. Ein paar von ihnen haben sogar zu klatschen begonnen und alle warteten auf den grossen Auftritt.

Um ca. 19.30 am 19.08.1999 war es dann soweit. Unter Rauchwolken und einer DJ-Einspielung betraten nach fuenf Minuten Tocotronic die Buehne, gekleidet ganz in schwarz, wie gewohnt auf der "KOOK"-Tounee, Dirk mit etwas kuerzeren Haaren und Jan mit schoener langen Straene ins Gesicht. Als erstes Lied wurde "Das Geschenk" angestimmt und mit den ersten Textzeilen begannen die Leute auch schon zum Mitsingen und Tanzen, grossartige Stimmung und eine besondere Freundlichkeit herrschte unter den Besuchern. "Wir sind raus, und wir sind stoz darauf", da ging zum ersten Mal sorichtig der Tanzbaer ab, gefolgt von "Letztes Jahr im Sommer". Im grossen und ganzen wurde das gewohnte Programm gespielt, viele Liedern klarerweise von der "KOOK"-CD, immer wieder gespickt mit Klassikern, hervorragend abgewechselt.

Ploetzlich sagt Jan: "Silencium, Ruhe", das Publikum wird ruhig und er sprach mit feierlicher Stimme ins Mikrophon "Let there be rock", man kann sich vorstellen, was dann los war und wie abgetanzt und mitgesungen wurde. Als letztes Lied wurde "Freiburg" zum Besten gegeben und leider, vermutlich aus Zeitgruenden der Organisatoren, wurde nur ein Zugabenteil gespielt, unter anderem mit dem namengebenden Titel zum letzten Album, "KOOK". Somit wurde dem oesterreichischem Publikum ein hervorragendes Konzert geboten und wir wissen ja alle: "Der schoenste Tag in meinem Leben, war ein Donnerstag...""


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Wolfgang erinnerte sich fast 10 Jahre später: "Die Erinnerung ist verschwommen, sie waren ja so oft in Wiesen in diesen Jahren, und außerdem stand ich bei diesem Festival längste Zeit unter dem Einfluss diverser Substanzen die zu probieren ich niemandem empfehlen würde... Opener war, wie damals üblich, das Geschenk. Eine Besonderheit war die Darbietung von Tag ohne Schatten, das habe ich nur bei diesem Konzert live gehört. Das Schlagzeug und das Piepsen kam aus der Konserve, Arne schnappte sich eine elektrische Gitarre und postierte sich zwischen Dirk und Jan. Sah ungewohnt aus, wie die drei da in einer Reihe nebeneinander standen. Besonders gute Erinnerungen habe ich an Bahrenfeld im Bus und 17. Die Neue Seltsamkeit war zu meiner großen Enttäuschung nicht dabei.

Viel bemerkenswerter am damaligen Konzert war ein flüchtiger Bekannter, den ich irgendwo am Gelände traf. Der hatte sich doch tatsächlich so eine orange Warnweste gekauft (wie sie heute in jedem Auto in Österreich vorgeschrieben sind, damals jedoch war das alles andere als ein Alltagsgegenstand) und hat sich mit dieser Warnweste ausgestattet einfach als Festival-Mitarbeiter ausgegeben. Das ging damals noch in Wiesen, schon 2 Jahre später wäre es undenkbar gewesen. Jedenfalls kam er problemlos in den Backstage-Bereich, ohne auch nur ein Ticket zu besitzen.

Was er von dort erzählt hat, mag erfunden sein. Ja, vermutlich hat er schamlos gelogen oder zumindest übertrieben, aber die Annekdote gehört nun mal zu meiner Erinnerung an das Konzert: Er habe den drei Tocotronics das eine oder andere Getränk geholt und auch ein wenig mit Jan gesmalltakt. Der soll gesagt haben, dass ihm der alte Schrammel-Krach-Sound auch irgendwie lieber war als das neue Zeug. Vermutlich war dabei der Wunsch meines Bekannten Elternteil des Gedankens."




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