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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

25.11.00 - Magdeburg
Location: Johanneskirche
Konzertart: Bunt-statt-Braun-Festival
Berichte: Jede Menge Berichte erreichten uns von diesem Konzert:

Clemens aus Dresden schreibt:

"Tocotronic spielte am 25.11.2000 in der Magdeburger Johanniskirche. Anlass war das Antirassismusfestival "Bunt statt Braun". Für mich war es keine Frage den weiten Weg von Dresden nach Magdeburg anzutreten. Zwei Freunde holten mich vom Bahnhof ab, von dem aus die Johanniskirche bequem in einer Viertelstunde zu Fuß zu ereichen war. Als wir uns dann zu der schon vorhandenen Menschenmenge dazugesellten und der Einlaß begann, wurde scnell das Problem klar. Für alle Leute, und das sollten doch mindestens 2000 werden, gab es nur einen kleinen Eingang und zwei überfoderte Ordner. Das wurde natürlich ein Geschiebe und Gedränge was wir im Gegensatz zu manch anderen mit Humor nahmen. Um 7 Uhr sollte es offiziell losgehen und als wir um halb 8 das innere der Kirche ereichten war noch nicht einmal die Hälfte der Leute drinne.

Die Kirche wirklich schön, sie wurde im 2.Weltkrieg zerstört, dann wieder aufgebaut und ein Dach wurde zuletzt eingesetzt. Es war also eine Mischung aus alt und neu. Von Anfang an empfand ich die Atmosphäre als sehr an angenehm. Alle Bands die vor Tocotronic spielten wurden sehr positiv aufgenommen. Da war ein Duett bestehend aus einem Flügel und einer Violine, eine Magdebuger Frauenband namens "La Strada" und die Geigenrockgruppe "Dumb". Zu größeren Gefühlsausbrüchen waren die Zuschauer noch nicht bereit, was sicherlich daran lag das die meisten schon auf Tocotronic warteten. Tocotronic war sicher auch ein Grund für die Menge der Leute, es stelte sich nämlich nun heraus daß diese, eigentlich recht große Kirche, doch sehr gut gefüllt war.

Als "Dumb" um 10 Uhr aufhörten zu spielen begannen die Aufbauarbeiten für das uns nun bevorstehende Konzert. Und da ließ sich Dirk, unter Beifall der ihn sehr ehrte, schon auf der Bühne blicken um schon mal seine Gitarre einzustöpseln. Auch Jan und und Arne kamen vorbei. Und so wuchs und wuchs die Vorfreude immer mehr in mir. Um halb 11 war se dann so weit. Sie kamen mit zwei der Veranstalter auf die Bühne. Es wurde gedankt für das zahlreiche Kommen und dann erklärte man daß alle Bands nur für ihren Unkostenbeitrag spielen und daß mit den Einnahmen der Veranstaltung vor der Kirche ein Gedenkstein für einen vor zwei Jahren, von Skinheads getöteten Menschen errichtet wird. Was dem Publikum, und mir natürlich auch, sehr gut gefiel. Nun hatte man die Toco`s wohl gebeten eine kleine Rede zu halten, was sie dann auch taten. Jan stellte erst mal fest daß sie keine guten Redner sind, womit er auch Recht behalten sollte. Alle drei waren nicht wirklich in der Lage frei zu sprechen und mußten von einem Zettel ablesen. Dirk und Arne taten das recht selbstverständlich nur Jan merkte man seine Nervosität deutlich an. Das mag ja noch sympathisch sein da es sowieso nicht zu Tocotronic paßt politische Vorderungen zu stellen. Nur der Inhalt war dann nicht so dolle.

Zuerst wurde die SPD wegen ihrer Ausländerpolitik scharf kritisiert . Dann forderte Jan ein Ende mit der Debatte um eine ekliche deutsche Leitkultur, was ich auch auf jeden Fall unterstützen kann. Doch als er dann Militz gegen Rechte forderte und zur Gewalt aufrief("Schlagt die Faschisten dort wo ihr sie trefft!"); mußte ich mich schon wundern. Jan Müller, Bassist von Tocotronic, ruft auf zur Gewalt. Nun ja, man kann sich dazu denken was man will.

Doch dann ging es endlich los, mit Jackpot. Es war von Anfang sehr wild. Vonder Reihenfolge der Lieder habe ich keine Ahnung mehr. Aber es wurden viele K.O.O.K Lieder gespielt.Jenseits des Kanals,Der gute Rat,Die Gren- zen des guten Geschmacks 1+2, K.O.O.K.,Let there be Rock,Das Geschenk. Wir waren weit vorne und es war doch recht anstrenend. Leider waren ´ne Menge Hardcore-Fritzen da, die Tocotronic gar nicht wirklich mögen und nur zum Pogo und um anderen das Konzert zu versauen. Bei "Das Geschenk" wurde sinnlos rumgeschpust und meine Freude an dem wundervollen Gitarenintro empfindlich gestört. Ich danke euch, das ist auch eine Form von Intolleranz.

Nick Mc Phail, der Keyboarder, legte sich kräfig ins Zeug ond wurde von seinen Kolegen mindestens 10mal hervorgehoben. Er paßte sich schon ganz gut ein, nur manchmal wirkte es recht fremd. Zum Beispiel bei "Sie wollen uns erzählen" kam mir die elektroniche Mundharmonika doch sehr merkwürdig vor.

Irgendwann machte Jan dann die Äußerung wie schön es doch wäre hier zu spielen in dieser Kirche.Obwohl:"Mit Kirche und Christentum haben wir gar nichts am Hut".Er kann ja gerne der Meinung sein. Doch wenn man in einer Kirche spielt kann man doch so viel Respekt besitzen und sich solche Kommentare vekneifen. Außerdem frage ich mich was er eigentlich mit dieser Äußerung bezweckte. Also Jan konnte an diesem Abend nicht mehr mein Freund werden.All diese Faktoren führten dazu, daß mir meine Lielinsband ein wenig fremd vorkam. Doch meinen Spaß habe ich mir nicht nehmen lassen. Außerdem hat Toco an diesem Aben d extrem gerockt. "Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen","Freiburg","Drüben auf dem Hügel","3 Schritte vom Abgrund entfernt" und "Die Welt kann mich nicht mehr verstehen" ließ die Menge ganz schön schwitzen. Als dann als die einzige Zugabe "17",das wohl schönste Lied aller Zeiten, erklang, stellte sich bei mir das so lange erwartete Glücksgefühl ein und auch meine Hardcorefreunde waren ganz ruhig.

Und da man aufhören soll wenn es am schönsten ist war es dann auch zu Ende und so kann ich glücklich an diesen Abend zurück denken."


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Martin Hiller schreibt:

"Ey wissu was auffe Fresse, mach die Tür uff!" - so ging es vor der Johanniskirche in Magdeburg kurz vor dem Einlass um 19 Uhr zu. Einige Punks, die wohl etwas von einer antifaschistischen Veranstaltung aufgeschnappt hatten gesellten sich zu dem sehr gemischten Publikum und ließen ihren männlichen Hormonen freien Lauf.

Nachdem man dann doch heil hereingekommen war, musste man erschüttert feststellen, dass in der Kirche striktes Rauchverbot herrschte, man musste also immer in die häusliche Bar gehen um seine Sucht zu befriedigen. Unter der musikalischen Begleitung von zwei Herren mit Geige und Klavier saß das Publikum auf dem Kirchenboden und diskutierte über Platten und Bücher und vielleicht gab es auch einige, die sich ernsthaft über Politik unterhielten. Denn das Motto dieser antifaschistischen Veranstaltung war ja schließlich "Bunt statt Braun".

Die zweite Band "La Strada" führte das Publikum durch allerlei Musik aus aller Welt und ernteten tosenden Beifall als sie ihren letzten Titel für diesen Abend ankündigten. Dann kam wieder dieser Herr mit dem Basecap, den man an diesem Abend öfter sah, auf die Bühne und machte einige Ansagen. Unter anderem bat er das sitzende Publikum doch bitte aufzustehen, damit die restlichen Leute, die sich draußen vor Kirche sämtliche Gliedmaßen abfroren, doch auch hinein können. Das hörige Publikum stand also auf, der Herr mit dem Basecap kündigte eine 20minütige Umbaupause an und das Publikum setzte sich wieder hin.

Nach der Umbaupause spielte Dumb, eine Band, die mich ein wenig an Selig erinnerte. Besonders schön war deren, oftmals leider kaum heraushörbare, E-Violine. Wenn ich mich mit meinen kurzsichtigen Augen nicht getäuscht habe hat sich Jan das Treiben von oben angeschaut. Dumb hatten ihr letztes Lied beendet und das Publikum stellte sich auf eine weitere Umbaupause ein. Doch nach einigen Minuten kamen Dirk und Rick unter großer Begeisterung auf die Bühne und richteten sich, wie man das als ernst(zu)nehmende Rockmusiker nun mal macht, ihre Bühne selbst ein. Jan ließ sich mit einem verschmitzen Lächeln auch auf der Bühne blicken. Dann verschwanden alle und kamen nach kurzer Zeit mit dem Mann mit dem Basecap und einer Frau von der PDS, die eher schief als eben auf der Bühne umherstolperte (hey, das soll ganz unparteiisch sein) wieder auf die Bühne und wiesen nochmals auf das strikte Rauchverbot und den politischen Aspekt dieses Abends hin. Nachdem Jan, Dirk und Arne in selbiger Reihenfolge mit Hilfe von Notizzetteln dem Rassismus verbal in den Hintern traten und mit den Worten "Schlagt die Faschisten wo ihr sie trefft!" die Jugendbewegung ins Rollen brachten, ging es auch gleich los. Der Opener Jackpot wurde vom Publikum gleich mit entsprechenden rhythmischen Bewegungen wie springen, pogen, headbangen und was es da nicht für Spielarten gibt, freudig aufgenommen. Danach folgten weitere relativ schnelle Lieder wie "Jenseits des Kanals", "Drüben auf dem Hügel" und "Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen", die dem Publikum reichlich Atem und mir nebenbei auch noch meinen Schuh, der dann doch wieder auftauchte, kostete. Insgesamt war es ein recht schnelles, kraftvolles Konzert und die Tocos hatten sichtlich Spaß, Dirk hatte oft ein übermütiges Grinsen auf den Lippen und sang die "Ooohhoooos" und "Aaaahhaaas" in "Du bist ganz schön bedient" mit einer herzlichen Ehrlichkeit. Bei "Die Grenzen des Guten Geschmacks 1" erlaubte er sich sogar ein ganz frei improvisiertes schrilles "Uuaahh", wunderbar. Rick unterstütze selbiges Lied mit seinem Keyboard durch grandiose Effekte, deren vogelgezwitscherähnlicher Sound einem viel Freude bereitete. Neben solchen erheiternden Liedern gab es natürlich auch damn rockin Songs wie "Jugendbewegung", "Welt" und "Drei Schritte", sowie diese herrlichen Ich-würde-jetzt-am-liebsten-die-ganze-Welt-umarmen-Lieder wie "Let there be rock" und "Sie wollen uns erzählen". "K.O.O.K." klang dank Ricks Keyboardunterstützung live besser als aus der Konserve und als Dirk mit geballter Faust "K.O.O.K. - thats what we say" manifestierte begann man dieses Lied, welches man auf dem Album oftmals überspringt, nicht missen zu wollen. Als letztes Lied vor der Zugabe säuberten Jan, Arne und Dirk dem Publikum die Gehörgänge mit einem dermaßen krachendem "Freiburg", dass sich der Unterkiefer selbstständig in Richtung Erdgeschoss begab. Ich wage zu behaupten, dass Freiburg diesmal mit der bretternsten, orgiastischsten und längsten Gitarre-Bass-Bretterwand ever geschmückt war. Noch Minuten nachdem Arne, der zuvor sein Schlagzeug mit einem riesigen Klöppel malträtierte, die Bühne verlassen hat sägten Jan und Dirk mit ihren Instrumenten das Kirchenschiff entzwei. Dirk hat seine Gitarre dann irgendwie so positioniert, dass diese noch Ewigkeiten nachdem er als letzter die Bühne verlassen hatte weiterwimmerte. Nachdem der Unterkiefer wieder gerade gerückt und aller Frust abgebaut war begann man mit dem obligatorischen Rumgeklatsche eine Zugabe zu fordern. Diese wurde, wie sollte es anders sein, mit "17" erfüllt. Leider schien dieses Lied von dem noch im Raum schwebenden monströsen "Freiburg" fast aufgefressen worden zu sein. Selbst die Stagediver, die auch dieses mal anwesend waren ritten bei "17" noch auf der Druckwelle von "Freiburg".

Es war ein wunderschönes Rockkonzert. Der geneigte Zuhörer freute sich über eine gute Mischung, die von jedem Album etwas bot und der Bewegungsbedürftige erfreute sich an den vielen schnellen Liedern. Nachdem man uns dann aus dem Gotteshaus rausgeschmissen hatte fand man in McDoof bis 3 Uhr eine geeignete Örtlichkeit zum Aufwärmen und Geld ausgeben. Im Bahnhof erfreuten uns dann Gleichgesinnte (ja, das ist das schöne an einem >T<-Konzert, da trifft man endlich mal einige) mit ihrem Ghettoblaster und man hörte sich das an, was man auf dem Konzert evtl. vermisst hat. Ein Proll in Schnellfickerhose meinte uns unterhalten zu müssen und meinte weiterhin jemanden von uns verhauen zu müssen. Schlimm sowas, aber unser Freund und Helfer war glücklicherweise anwesend und sorgte für Ordnung. Witzig war aber, als aus dem Ghettoblaster "Ich mache meinen Frieden mit euch" ertönte und der Proll sich von "Hallo Arschloch, Hallo Vollidiot" angesprochen fühlte, zumindest passte diese Textzeile in dem Moment so gut ..."


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Bericht von Joghurt aka Arne:

"tocotronic.konzerte sind wohl ein ganzheitliches erlebnis.

um 1600 ging mein zug vom bahnhof zoo in richtung magdeburg. meine mitfahrer kannte ich nur uebers netz bzw. gar nicht & traf sie 10 minuten vorher. ist schon komisch. was wuerden wir bloss alle ohne internet machen? nach ungefaehr 90 minuten zugfahrt standen wir auf dem magdeburger hauptbahnhof. gluecklicherweise mussten wir fuer die hinfahrt nichts bezahlen. danke an die schlafmuetzen der deutschen bahn. die magdeburger innenstadt zu erkunden ging ziemlich schnell. staunen ueber zwei grosse einkaufscenter in einer scheinbar langweiligen stadt. die johanniskirche war schnell gefunden & genuegend leute standen auch schon davor. martin hatte vorher vier karten bestellt, die wir gegen 1830 abholen sollten. als erkennungszeichen sollte eine braune cordjacke herhalten. originell, nicht wahr? ich haette niemals geglaubt, dass das klappen koennte. martin hat wohl mindestens 15 leute angequatscht & irgendwann hat er dann unsere "kartenverkaeuferrinnen" aus niedersachsen, denen ich hier noch mal danken moechte, gefunden. ich war baff. vor dem eingang herrschte ein riesiges gedraenge. ein security behauptete, dass es schon total voll waere & sie niemanden mehr reinlassen muessten. warum es sowas sagte, kann ich nicht verstehen. gegen 1930 hatten wir uns alle durchgequetscht & der konzertsaal war noch nicht mal halb voll, was sich aber innerhalb der naechsten stunden aenderte. die vorgruppen des "bunt statt braun" waren wohl eher fuer ein anderes publikum bestimmt, geige mit klavierbegleitung & eine worldmusic.kombo. die einzig passende band hiess dump. deutschrock mit geige. wuerde gut zur neuen berliner schule passen. beinahe haette es eine zugabe gegeben, aber dump haben dann aus gegebenem anlass darauf verzichtet.

das tocokonzert verlief, wie man sich das so vorstellt. voll, laut & einfach nur geil. die tocos hatten ihren keyboarder dabei & es klang toll. die playlist bekomm ich jetzt nicht mehr zusammen, aber martin hat sie bestimmt schon auf tocomania.de gestellt. als zugabe gabs "17". gegen 2330 war glaube ich schluss. 0030 hat man uns dann aus der kirche rausgeschmissen. was macht man nachts in magdeburg? da wir nicht wussten, wie man zur uni kommt (die warscheinlich einzige indieparty der gegend findet dort statt), liefen wir durch die "innenstadt". keine kneipen weit & breit. mcdoof, unsere heimat, unsere rettung. wir blieben dort bis ladenschluss, kurz nach 0300. begegnung mit "ureinwohnern", marke buffalo.traeger & solarien.opfer. kommentar von denen ueber uns (allesamt 15 bis 18 jahre alt): "guck mal, schon wieder so ne scheiss studenten". haha. im bahnhof gabs tocobeschallung von einer aus bielefeld & so ein arschloch belaestigte uns & wollte mich wohl irgendwie gerne verpruegeln. bgs, danke, dass es euch gibt (oh gott, hab ich das gesagt?). unser zug fuhr um 0423, wir teilten unsere wochenendtickets mit anderen randberlinern. umsteigen in genthin. 6 uhr nochewas am ostbahnhof. wer nimmt die tickets mit? verwirrung. es sollte sich herausstellen, dass die eben kennengelernten randberlinerinnen aus mahlsdorf kamen, nicht weit von meinem kaff. wie weit muss man fahren, um nette leute aus seiner gegend zu finden? man sieht sich im dolmen club.

ich moechte nicht laenger teil einer jugendbewegung sein. ich bin es schon."


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Und hier ein Bericht von Michael Wittmann

"Wir sind 4 h von Bamberg aus gefahren, da die Autobahn noch nicht fertig war. Wir haben viel Bier getrunken und haben die schöne Landschaft genossen(Windräder). Wir haben ein Parkhaus sehr nahe an der Kirche zufällig gefunden. Nach dem Besuch desMäuseschlosses auf dem extremen psychoMagdeburger Weihnachtsmarkt haben wir uns durch die Türe gedrängt.Dann gab es wieder Bier aus Bechern diesmal und Annett Schilling mit der Geige war voll klasse. Die Shalom Tussi davor war einwenig zu lieblich. Die Tocs waren der Peinlichkeit erlegen (referat) - wie immer, was schön ist.Zur Zugabe musste man sie aber prügeln. Nach dem Konzert haben wir im Kofferraum gepennt, nachdem wir aus dem Luxushotel gepöbelt wurden. Im Kofferraum sind wir fast erstickt und haben auf der morgendlichen Heimfahrt einen sehr strammen Max in der guten alten Autobahnraststätte gemampft. Achja, wenn man bei einem Konzert hüpft find ich das nicht schlimm, sondern richtig! Gebt der wahrheit eine Chance und bringt den Artikel!"

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Ein weiterer Michael schrief folgendes, und zwar hier: hier:

"Tocotronic zum ersten Mal in der zuvor eigentlich immer zurecht ausgelassenen, toten Stadt Magdeburg, das konnte ich mir nicht entgehen lassen, erst recht nicht, wenn ich zum ersten Mal ihrem Konzert beiwohnen und gleichzeitig noch am selben Tag nach Hause fahren konnte, wohne ich doch kaum 60 Kilometer entfernt. Und dann wars auch noch ein Festival namens "Bunt statt Braun" gegen "Rassismus im Alltag" mit einem guten Zweck (Gedenkstein für den vor wenigen Jahren in Magdeburg von Neonazis ermordeten Martin Böttcher). Und dann kostete es auch noch nur 8 DM (5 im Vorverkauf)! Nie habe ich so viele gute Gründe gehabt, unser aller Lieblingsband bei ihrem Konzert beizuwohnen. Dort mit der Erwartung angekommen, wahrscheinlich keine Karte mehr zu bekommen, lief dann aber doch alles gut ab. Draußen standen als gute Engel Arne und Jan bereit und nach etwa zwei Stunden anstehen kamen wir dann trotz der verbreiteten Panik am Einlass (ein Türchen, durch das immer mal wieder 10 Leute durchgelassen wurden, obwohl Hunderte davor standen) hinein - in die Kirche. Trotz der ungewohnten Umgebung für ein Rockkonzert gefiel das Innere doch recht gut. Innen war jegliche Einrichtung entfernt worden und irgendwo da, wo wahrscheinlich der Altar ist, war die Bühne aufgebaut. Da überall, außer in der "Caféteria" direkt daneben, strengstes Rauchverbot galt, war diese am Anfang bald voller als die Kirche.
Zu Beginn spielte erst einmal ein Orchester klassische Musik, was die Besucher rein gar nicht interessierte; zum Schluss wurde aber doch geklatscht. Es folgte für die Zuschauer ebenso interessante Klavier- und Geigenmusik. Während ich dann so in der Cafeteria stand und an einer Cola nippte, gesellte sich plötzlich ein Herr und noch einer an meinen Tisch. Das Gesicht des einen kam mir bekannt vor und als ich dann auch noch genau lauschte, erkannte ich deutlich den amerikanischen Akzent und es stand fest: Rick McPhail steht neben mir. Also habe ich ganz fix ein Photo von ihm gemacht, damit es endlich überhaupt mal eins gibt. Zurück in der Mitte der Kirche spielte dann die erste etwas rockigere Band. Die Musik war anhörbar aber nicht weltbewegend, da der Sänger sehr mittelmäßig war und eine Elektrogeige das ganze begleitete. Eigentlich nicht schlecht, die Idee, aber erstens passte es sowieso nicht zur Musik und zweitens ging es einem nach spätestens drei Liedern nur noch auf den Geist. Die Zuschauer verhielten sich aber alles andere als okay, da, wie bei der Vorband, die Lieder aus aller Welt spielte (Volksmusik), erst bei der Ankündigung des letzten Songs donnernder Beifall durch die Halle schallte. Sowas muss auf so einem Festival eigentlich nicht passieren.
Doch schließlich sollten auch noch Tocotronic auftreten. Zum ersten Mal seit langem habe ich sie zum ersten Mal wieder selbst aufbauen gesehen. Naja, mitgeholfen haben sie jedenfalls und das ist ja schon ein Fortschritt (Rückschritt). Und allzu lange warten ließen sie diesmal auch nicht auf sich, kaum eine halbe Stunde Umbaupause und schon ging es los. Während ich versuchte, das mitgebrachte Gerät in Gang zu setzen, um den Auftritt auf Kassette festzuhalten, hielten die drei Helden erst einmal eine Rede zum Festival und zur politischen Situation in D. Sehr löblich war, dass auch die SPD trotz ihrer Schirmherrschaft über dieses Event gehörig ihr Fett wegbekam. "Schlagt die Faschisten wo ihr sie trefft" meinte Jan und dann ging es auch endlich los. Als Opener wurde "Jackpot" gewählt und schon da war zu merken, dass die vier (+Rick) in außergewöhnlicher Form sind.
Zum zweiten Mal fiel mir auf, dass ein Keyboarder auf der Bühne nicht immer fehl am Platze sein muss. Trotz der wieder aufgetauchten Vorurteile meinerseits war ich davon positiv überrascht. Denn Rick spielt nicht einfach nur die Melodie nach, sondern lässt seine eigenen Ideen in sein Spiel mit einfließen. Dadurch wirkt das Keyboardspiel sehr lebendig und, das muss ich wirklich sagen, verschönert sogar noch manche Stücke. Eins meiner Live-Lieblingslieder "Jenseits des Kanals" wurde durch das zum Ende hin großartig verzerrte und immer wilder werdende Spiel noch pompöser als es vorher schon war. Dadurch gabs Gänsehaut pur und ich war endgültig von dem Neuen überzeugt. Während er in Köln noch durchgehend spielte, trat er dieses Mal in zwei kürzeren Blöcken auf und begleitete kaum die Hälfte; dies war sicher nicht schlecht, weil es, wie damals in Köln, sonst zu viel des guten hätte werden können.
Die Playlist war nahezu perfekt - aufgrund der Kürze des Auftrittes fielen einige Songs der KOOK-Tor weg...und das beste wurde gespielt. Bei zweifelhaften Songs (z.B. KOOK) sorgte aber Rick dafür, dass auch diese gefielen. Und es gab endlich mal ein neues, in den letzten beiden Jahren nie gespieltes Lied.
Zum Ende hin wurden dann nahezu ausschließlich schnelle, kurze Songs gespielt, wodurch der gesamte Auftritt extrem kurzweilig wirkte. Nach dem fulminanten "Jugendbewegung" konnte dann auch nur noch eins kommen - Freiburg! Und was haben sie aus diesem Lied gemacht. Extrem verzerrt und ganz besonders langsam gespielt und gesungen wurde es durch eine Lärmwand abgelöst, die ich in dieser Form und Länge bei Tocotronic nie zuvor gesehen habe. Minutenlang lag Dirk am Boden und bearbeitete Jan seinen Bass; Arne hatte sich schon lange verabschiedet, da schepperte immer noch die ganze Kirche und die Rückkopplungen bohrten sich immer tiefer in die Gehörgänge. Erst einige Zeit nachdem die letzten beiden auch noch die Bühne verlassen hatten, klangen die Gitarren langsam aus und erlösten die armen Ohren der begeisterten Zuschauer.
Leider Gottes gab es dann als Zugabe das überhaupt nicht passende "17". Nicht dass ich es nicht mag, aber wie kann man nach so einem schnellen, lauten - grandiosen - Abschluss so etwas langsames, fast schon langweilendes Lied spielen? Ich kann nur sagen, dass war ein Fehler, denn der Eindruck des gesammten Auftrittes hatte darunter zu leiden und ich hoffte fast, dass es endlich vorbei ist. Schade eigentlich...
Insgesamt war es aber auf jeden Fall eins der besten Tocotronic-Konzerte meiner Zeit, vielleicht auch, weil es einfach mal alles anders war. Nur das Publikum gefiel mir kaum. Draußen schon versuchten ein paar besoffene Punks mit aller Gewalt sich nach vorne durchzudrängeln und zu -schieben und drinnen war dann während Tocotronic spielten, sowieso die Hölle los. Nichts gegen Stagediving und Pogen, aber wenn mir irgendwelche zukünftigen Pubertierenden ohne Rücksicht in die Hacken und gegens Schienbein treten, weil sie noch höher als alle anderen springen wollen, dann nervt mich das doch mit der Zeit. Dabei hätte das gar nicht sein müssen, denn die Kirche war keineswegs überfüllt. Selbst ganz vorne war keine Platznot und man konnte ohne größere Probleme sich durch die ganze Kirche bewegen.
Ich hoffe aber, unser aller Lieblingsband wird in Zukunft auch weiterhin, wenn sie nicht auf großer Tour sind, hin und wieder bei kleineren, weltverändern-wollenden Events auftreten, denn das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen..."


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Zum Schluss noch etwas ganz besonderes... Olafs Live-Bericht vom Band (mit Ansprache der Tocs):

[Olaf] Herzlich Willkommen meine Damen und Herren, wir haben es heute den fünundzwanzigsten elften 2000, es ist Samstag, es ist gerade 15:46 und wir sind in einer ähm kleinen Runde und wollen uns heute Tocotronic in Magdeburg im Rahmen des Anti-Rassismus ...

[Jens] ich denk wir fahren zum Rancid Konzert ...

[Olaf] (lacht) Nein

[Jens] lasst mich raus !

[Olaf] Nein Tocotronic hörma ?!

[Jens] hörma ?!

[Olaf] wir wollen inna Kirche rocken, heute ... aufm Anti-Rassismus-Festival - So und wir hatten uns überlegt wir schreiben den Tourbericht diesmal authentisch während das alles passiert und nicht im Nachhinein. Also wir sprechen das jetzt in ein Logbuch rein unser Diktiergerät ... und

[Jens] HALLO

[Olaf] ... und dann schreiben wir das nachher auf und protokollieren das und dann könnt ihr euch das alles durchlesen. Im Moment ähm sind wir jetzt vier Leuuuute. Hier sind zum Beispiel der

[Sören] Steuermann

[Jens] äh ... Jens

[Julika] Julika.

[Olaf] Und wir werden aber noch mehr, wir wollen heute noch bis zu 14 Leute werden, wenn das alles klappt mit dem sich gegenseitig treffen und abholen und so aber wir sind ja kommunikativ hochgradig ausgestattet...

[Jens] Jung, dynamisch, begabt ...

[Olaf] hähä, jung, dynamisch, erfolglos.

[Julika] ... kannst du das Fenster zumachen ...

[Sören] jo

[Julika] Danke

[Olaf] Wir haben nämlich zwei.. ein bis zwei Unterwegstelefone dabei und Team-B und Team-C haben auch ... nein ... Team-C hat auch ein ..

[Jens] ... nee nochmal von vorne ...

[Olaf] Unterwegs ... ähh also nochmal von vorne

[Jens] Mobiltelefon Team-B nicht

[Olaf] genau und Team-C auch nicht

[Jens] dafür haben wir zwei davon

[Olaf] Dafür hat Team-A sind wir ja, Team-A hat zwei Team-B hat keins

[Julika] Wer ist Team-B ?

[Olaf] Team-B ist Melsungen, die haben keins.

[Jens] Das wird ja einwandfrei klappen mit dem treffen

[Olaf] genau Team-C auch nicht, aber Team-D hat wieder ein Handy, also das läuft Wir haben jetzt ungefähr 230 km noch zu eeeeerledigen noch zu erfahren.

[Julika] (genuschel)

[Sören] (gelächter)

[Olaf] Ja aber bischen andere Richtung
Wir haben Bier an Bord Wir hören Jonas Wir tragen keine Sonnebrillen, aber

[Julika] Sören trägt eine

[Olaf] Ausser dem Steuermann natürlich, - NATÜRLICH und wir haben eine Gitarre an Bord und ... das läuft Also drück drauf

[Sören] Ja, odr?!

[Schnitt]

[Olaf] Kleiner Zwischenbericht, wir haben es jetzt, wir haben es jetzt, wir haben es jetzt,

[Sören] Ach du willst anhalten

[Olaf] NEIN Wir haben es jetzt 16:52, wir sind wo ?

[Jens] Braunschweig !

[Olaf] Braunschweig ?

[Jens] Braunschweig !

[Olaf] Braunschweig !

[Olaf] Und äh wir hören mittlerweile Readymade, Wir tragen überhaupt gar keine Sonnenbrillen mehr.

[Jens] Wir haben die <-VALHALLAVÄGEN Probe jetzt hinter uns

[Olaf] genau haben wir gerade

[Jens] war gut war gut ... sehr eindrucksvoll gute akkustik hier im Auto Der Sänger kann das nur bestätigen

[Sören] Ich hab mich gut gehört

[Olaf] Und wo fahren wir jetzt hin ?

[Jens] Wir fahren nach Magdeburg, denke ich, aber wir müssen mal eben dringend Notdurft am Parkplatz entrichten

[Olaf] Okay, und damit zurück ins Studio ...

[Schnitt]

[Autoradio gemischt mit verschiedenen Stimmen] Mai Görl mai görl daunt lei to mieh, aim goin wär sä kould wind bloos

[Schnitt]

[Jens] Es ist jetzt glaube ich wie spät haben wir es ?

[Julika] 10 nach fünf

[Jens] es ist jetzt genau 10 nach fünf und Olaf ist jetzt doch betrunken genug um zu beschliessen, das er jetzt doch rauchen wird.

[Sören] Eine leckere Moods

[Jens] Wir sind erschüttert Und damit solltest du auch zu Barbara Eligmann gehen, denke ich.

[Olaf] WAAS ?

[Jens] JA JAA DOCH

[Sören] Au ja !

[Jens] Das werde ich mir merken und gehe damit zu explosiv ! Ich meine du in deinen jungen Jahren, mit der Rockkarriere die du noch vor

[Olaf] Das was du jetzt gerade sagst, also du musst immer dran denken das hier ist ein Tocotronic Konzertbericht. Also nicht soweit abschweifen, das interessiert die Leute doch sonst gar nicht.

[Jens] Achso, ja wir werden jetzt auf jeden Fall rauchen

[Olaf] Okay

[Schnitt]

[Sören] Basel ?

[Jens] Nee, was wollen wir denn in Basel ? Sag mal wie scheisse ist Basel ?

[Sören] Das wäre ja nicht das erste Mal, das wir zum Tocotronic Konzert nach Basel fahren.

[Jens] Ach, wieviel Einwohner hat Basel denn ? drei und fünf hühner

[Sören] Ich weiss nicht, ich weiss nur das Basel mindestens 3 Bahnhöfe hat. Einen schweizer, einen deutschen und einen französischen.

[Jens] Wieso ist da so Rassentrennung und so ?

[Sören] ja, weil das nämlich eine Grenzstadt ist.

[Jens] oh so mit selektieren und so

[Sören] Geradezu ein Dreiländereck

[Jens] da sind wir noch gut dran das wir nur nach Magdeburg ...

[Olaf] Julika glaubst du das irgendwen interessiert, der den Tocotronic Konzerbericht liest ?

[Julika] Nein !

[Olaf] Das glaub ich auch fast Soll ich das rausschneiden ?

[Julika] Ja !

[Olaf] Nein ich schneid überhaupt nichts raus, das wird alles authentisch wiedergegeben.

[Jens] Authentic ist das Wort für heute abend, nehm ich an ... olaf ?

[Olaf] auf jeden !

[Sören] Komm du wieder mit deinen Markenklamotten.

[Jens] Wieso Markenklamotten, ich werd gesponsert von dixie(grumpfl) ich muss mir doch von dir nichts erzählen lassen ! oder wie ?

[Sören] oder authentic ?

[Jens] Addidas Hosen sind aus jetzt ?

[Dirk aus dem Autoradio gemischt mit div. anderen Stimmen] An einem Sonntag Morgen, gehen wir ohne Sorgen, in die Stadtrandsiedlung rein. Wir sind scheinbar unbeschwert, RockPop in Magdeburg ...

[Jens] um jetzt nochmal das Thema Essen anzuschneiden ..

[Dirk aus dem Autoradio gemischt mit div. anderen Stimmen] ... unsere Laube ist ganz klein

[Sören] Jetzt nochmal hier im ...

[Schnitt]

[Olaf] Nochmal eben hier fürs Band, wir haben gerade festgestellt das wir die Karten heute frühzeitig tauschen wollen. Weil wir nämlich mit Karten tauschen bei Tocotronic-Konzerten schlechte Erfahrungen haben. Steuermann berichten Sie

[Sören] IHR WOLLT UNS HIER NICHT REINLASSEN ? ja, ihr habt ja nur Kartengutscheine JA UND ? KARTENGUTSCHEINE ! Ja, aber die sind alle weg schon, alle Karten IHR WOLLT UNS HIER NICHT REINLASSEN ? Hmm, na gut

[Olaf] Jedenfalls haben ... ähm ...Sören und ich aufgrund unseres stabilen kräftigen Aussehens dann die Sperre durchbrochen und sind straight-ahead zur dritten Reihe Mitte gestürmt. Wo auch gerade "Ich mag dich einfach nicht mehr so" gespielt wurde. Das ganze trug sich zu, nach einer Fahrt von ungefähr 4 ein halb Stunden mit im Stau stehen und die ganze Zeit Tocotronic hören in einer ... also aus einer Euphorie heraus, wir sind jetzt da und wir hören sie schon und dann UND DANN wollen uns irgendwelche glattrasierten Security-Typen erzählen wir kämen da nicht rein. das geht ja gar nicht

[Jens] wo denn Glattrasiert ?

[Olaf] so am kopf so Gefährlich aussehend.

[Jens] Mit grünen Jacken ?!

[Olaf] Und mit grünen Jacken

[Jens] ihh die lassen die an die kasse ?

[Olaf] weiss ich auch nicht, war damals noch ...

[Jens] die mussten nicht standardmässig fettige Haare haben und Pollunder tragen ?

[Olaf] nein nein, nicht standardmässig aber das Konzert war der Hammer, und seit dem ist der H.K. auch eine Jugendbewegung.

[Schnitt]

[Dirk aus dem Autoradio gemischt mit Sörens Stimme] und wenn du lachst gehen drei sonnen auf, wir sind raus und wir sind stolz darauf und wir sind stolz darauf

[Schnitt]

[Jens] es ist genau halb sechs und wir sind jetzt in Magdeburg und wir befinden uns auf dem Weg zum Bahnhof wo wir Gleichgesinnte abholen müssen ... sollen ... und dann werden wir uns auf die Suche nach einem McMampf begeben

[Schnitt]

[Olaf] Wir hatten gerade Kontakt zu Team-B - sie warten bei McDonalds auf uns

[Schnitt]

[Olaf] Nochmal für euch zur Erklärung, wir schreiben den Konzertbericht jetzt schon während des Konzertes oder auch während der Hinreise und das hier wird alles halt dann dann protokolliert. Wir haben jetzt gerade bei McDonalds .. ähm ... Team-B getroffen.

[Mathias] Nee ich hab den nicht getroffen ich werd da rausgeschnitten

[Laura] Was willst du ?

[Olaf] Okay, damit zurück hoffen wir das wir gleich Team-C treffen.

[Schnitt]

[Sören] ähhhääääää, da fällt mir nichts mehr zu ein. da fällt mir echt nichts mehr zu ein.

[Olaf] Es ist 20 nach sechs und wir haben zum ersten Mal Kontakt mit dem Anblick der Johanniskirche und sind begeistert gerade zu.

[Schnitt]

[Jens] Wir stehen jetzt genau vor der Kirche. Es ist einfach super. es wurden noch keine Gesangsbücher verteilt.

[Olaf] Aber es sind diverse Leute hier, also diverse Leute dieser Stadt

[Jens] diverse Leute ... hier geht einiges

[Hannes] Es ist Arsch Kalt

[Jens] einiges geht hier

[Hannes] ... Arsch Kalt uns frieren allen die Füsse ab

[Olaf] Und wir haben Team-C gefunden

[Hannes] Ihr seid erst seit 10 minuten hier, wir sind schon seit halb vier hier ! und wir haben ...

[Jens] Seit halb vier steht ihr jetzt hier vorne, vor der Kirche ?

[Hannes] Ja genau...

[Joscha] Ähmm, wie sieht das jetzt hier ... nee mach das Teil mal aus

[Schnitt]

[Olaf] So jetzt fahren wir wieder von der Kirche weg, jetzt kommt der spannende Teil des Abends. Wir müssen noch Team-D und E treffen und wir müssen erstmal von diesem Parkplatz wieder runter und wir müssen noch die Wohnung finden in der wir heute übernachten wollen. Das wird also noch sehr spannend.

[Schnitt]

[Olaf] Die Spannung steigt ins unermessliche, wir sind jetzt am Kartoffelhaus und hier soll ich den Schlüssel für die Wohnung kriegen, mal sehen ob das klappt.

[Schnitt]

[Olaf] Das war ja fast zu einfach

[Schnitt]

[Olaf] So wir haben jetzt unsere Wohnung in Empfang genommen, haben die Schlafsachen da hingelegt jetzt werden wir uns nochmal eben bei unserem Vermieter telefonisch bedanken. Und dann gehts zum Bahnhof zu Team-E und dann gehts zu TOCOTRONIC

[Sören] Da ?

[Olaf] Ja bestimmt !

[Schnitt]

[Olaf] Eintrag in Logbuch für den Konzertbericht, wir haben Team-E gefunden. Sag mal hallo Team-E

[Andrea] Hallo

[Olaf] Und jetzt gehts los

[Schnitt]

[Olaf] Also, es ist jetzt 20 Uhr zwölf und wir stehen noch auf dem Parkplatz VOR der Kirche, innen hört man leichtes Schlagzeuggeräusch, wir hoffen nicht das irgendwie Tocotronic schon angefangen hätt - hatt, wir denken das ist noch das Kammerorchester oder die Trompeter

[Hannes] Es gibt gar kein Kammerorchester, das sind die Magdeburger Blasmusikanten glaub ich

[Laura] DOOOMBLÄSER

[Hannes] Dombläser und danach kommen duhb, nee wie heissen die, irgendso ne komische Band

[Phillip] Scooter !

[Hannes] Scooter, Scooter sind auch da !

[Mathias] SKUUUUUUUUUHTAAAH !! Yeah !!! SKUUUUUTAH

[diverse Stimmen] Fuck the Millenium - uhh- uuhh -uhhh

[Schnitt]

[Olaf] Das spielt sich nur hier LIVE direkt vorm Eingang des Tocotronic-Konzertes ...

[Anm.d.Abtippers] An dieser Stelle spielte sich eine kleine Auseinandersetzung mit einem original "Haste mal ne Mark"-Punk ab, der sein "Haste mal ne Mark" unbedingt wieder vom Band gelöscht haben wollte.

[Schnitt]

[Olaf] Jetzt halt nein jetzt mach ichs weg

[Schnitt]

[Olaf] Er ist halt gegen die Presse

[Schnitt]

[Olaf] Wir schalten jetzt LIVE zurück zum Klo in der Johanniskirche und wir sind drin !

[Mathias] Wir sind drin Juhuuu !

[Olaf] Also wir fassen nochmal zusammen, wir haben eben was unglaubliches überstanden.

[Sören] Also ich hab nur ähh eine kleine Auseinander ...

[Olaf] Nein

[Sören] ... setzung mit dem mit dem Punk ? Die Auseinandersetzung ?

[Olaf] Jooo vielleicht auch

[Sören] Naja, ich hab seinen Hals, also es war etwas erschreckend das sein Hals so dünn war, das ich ...

[Olaf] Nein wir sind grundsätzlich gegen Gewalt, deswegen wollen wir sowas gar nicht so genau .. Also ich meine mehr die Eingangsdrängelei, das ist ja das was die Leute interressiert, draussen, also die das Lesen jetzt.

[Sören] Also Löschiss, oder was ?

[Olaf] Nein

[Julika] Wir sehen uns dann dritte Reihe mitte ...

[Olaf] ja, dritte Reihe mitte !

[Sören] Man hat gedrängelt, es war kuschelig warm. Es war eng, eng ist schön und ich hab mich auch bischen wohl gefühlt. Man kann so ein bischen die Hüfte entlasten, weil man sich nicht mehr so richtig abstützen muss, man kann sich also so ein bischen hängen lassen ...

[Olaf] was ich noch sagen wollte, da draussen ist die Hölle los und wir sind so glücklich jetzt hier reingekommen zu sein, weil das ist nämlich, da werden, da werden, also da werden Leute ... Leute sind da, viele Leute und die wollen alle hier rein.

[Sören] Leute, Leute, Leute

[Mathias] Nee, ich brauch das mal, Herr Reporter, wenn ich sie fragen werde ähh würde - muss ich den ganzen Abend die Jacke anbehalten, damit sie jederzeit den Fotoapparat zur Verfügung steht, was werden sie antworten ?

[Olaf] Dann werde ich antworten, nein, gib mir den Fotoapparat einfach jetzt, dann kannst du deine Jacke abgeben

[Mathias] Danke

[Anm.d.Abtippers] Der Fotoapparat-Film war pünktlich vor Konzertbeginn voll :-(

[Schnitt]

[Olaf] Also wir sind jetzt hier in der Kirche, hören gerade die Vorband und was Sören gerade festgestellt hat ...

[Sören] Ja wir sind alle irgendwie ganz Baff hier, weil hier ist Rockmusik mit Gitarre

[Olaf] Das ist unglaublich was hier geboten wird, unglaublich

[Anm.d.Abtippers] Das eigentlich unglaubliche war, "Rockmusik mit Geige" ...

[Schnitt]

[Mathias] Wenn Tocotronic nicht bald anfangen zu spielen, dann können die gar nicht bald wieder aufhören

[Olaf] Wa ?

[Schnitt]

[mehrere Stimmen] öööööööööööiiiiiiijeeeeeeeeeeeeeaaaaaaaahhhhhh ICH BIN EIN TOCOTRON ICH BIN EIN TOCOTRON

[Schnitt]

[Jan Müller] ... auf einer Veranstaltung wie dieser zu spielen Wir haben hier ein paar Punkte vorbereitet und weil wir schlechte Redner sind, haben wir uns ein paar Notizen gemacht. Ähmm, Ja, wie ich schon sagte, Magdeburg ist leider eine Hochburg rechter Gewalt faschistischer Gewalt, ... aber ... faschistische Gewalt existiert nicht nur hier, sondern in ganz Deutschland. Ausserdem beschränkt sich Rassismus nicht auf Gewalt. Es gibt ebenso alltägliche Diskriminierung durch Ausländerfeindliche Gesetzgebung. ... Und ... die SPD hat grossen in weiten Teilen hat die SPD die Einschränkung des Asylrechts mitgetragen, betreibt also auch ... auch Diskriminierende Politik, auch in ihren alltäglichen Geschäften

[Jubel]

ich erinner nur an Politiker wie Otto Schily unseren Innenminister, deshalb bereitet uns das schon ein gewisses Magendrücken auf einer Veranstaltung zu spielen, dessen Schirmherrschaft ein SPD-Politiker hat, aber ... nichts destotrotz .. Veranstaltungen wie diese sind wichtig und auch gut ... aber ... solchen Geschichten müssen auch weitere Taten folgen.

[Dirk von Lowtzow] Ganz genau

[Jan Müller] Nicht nur hier in Magdeburg

(Jubel)

[Dirk von Lowtzow] Anti Faschismus bedeutet auch etwas, es bedeutet für euch und für uns Arbeit auf mehreren Ebenen ... ähm ... wie wir glauben. Zum ersten muss Rassismus und Faschismus aus moralischen Gründen bekämpft werden und aus Gesinnungsgründen und nicht nur weil er möglicherweise eine Gefährdung irgendwelcher Wirtschaftsstandorte darstellt.

(Jubel)

[Arne Zank] Zum zweiten muss rasistische Politik bekämpft werden. Das heisst die Einschränkung des Asylrechts muss zurückgenommen werden. Rassistische Äusserungen etablierter Politiker dürfen nicht toleriert werden. Zum Beispiel muss dieses leidige ekelerregende Gerede von einer deutschen Leitkultur ein Ende haben.

(Jubel)

[Jan Müller] und drittens sind wir der Meinung, das antifaschistische Militanz legitim ist. Weil Polizei und Politik die Sicherheit von Ausländern und anderen Minderheiten nicht mehr gewährleisten können oder wollen .. schlagt die Faschisten wo ihr sie trefft.

(grosser Jubel)

(... Pause ... Gitarrenanschlag ...)

[Dirk von Lowtzow] So gesehen viel Spass

[Jan Müller] Begrüsst mit uns Rick McPhail unseren Keyboarder

(Jubel)

{Lied:Jackpot}

[Olaf] Das geht ja gleich gut los ...

[Mathias] Jawoll

[...]

[Stimme] Nimmst du auf ?

[Olaf] Ja ...

{Lied:Jenseits des Kanals}

{Lied:Drüben auf dem Hügel}

[Olaf] Und wir sind wieder auf Sendung, wir haben eben schon gehört "Drüben auf dem Hügel", "Die Grenzen des guten Geschmacks Teil 1" und "den guten Rat"

[Laura] 2

[Olaf] 2 ? !

[Olaf] und den guten rat, ne ?

[Laura] Ja

[Olaf] und wir sind gerad wieder auf Sendung für "Das Geschenk"

{Lied:Das Geschenk}

[Anm.d.Abtippers] In der o.a. Aufzählung fehlt eigentlich noch "Ich bin viel zu Lange mit euch mitgegangen"

[Schnitt]

[Olaf] Ich glaube hier war gerade beim Outro von Geschenk die grösste Massen-Pogo Veranstaltung von ganz Ostdeutschland

[Schnitt]

[Olaf] K.O.O.K.

[Schnitt]

{Lied:Sie wollen uns erzählen}

[Dirk] Sie wollen uns erzählen, Sie hätten eine Seele Sie wollen uns glauben machen, es gäbe was zu lachen, Sie wollen ganz bestimmt, das wir glücklich sind.

[Schnitt]

[Olaf] (euphorisch) Das war "Let There Be Rock" und sag du nochmal was von Rancid-Konzert ...

[Jens] Ja, ich dachte die spielen heute wenigstens als Vorband, aber Vorband war heute schamhaarlos in Seattle ... aber egal aber rocken

[Olaf] Da geht einiges

[Jens] Da geht einiges !

[Schnitt]

{Lied:Grenzen des guten Geschmacks Teil 1}

[Olaf] Ihr wisst gar nicht, wie Grenzen des guten Geschmacks Teil 1 in einer Kirche klingt

[Olaf] Uhh uhh

[Schnitt]

[Olaf] Das war "Du bist ganz schön bedient"

[Jens] wo ist Rick, Rick ?

[Publikum] Racist Friend, Racist Friend

[Schnitt]

{Lied:Ich bin drei Schritte vom Abgrund entfernt}

[Jens] Schritte vom Abgrund, ja da daa

[Dirk] Und ich kann nicht springen, und ich kann nicht springen, und vor allen Dingen kann ich hier nicht stehen. Ich bin drei Schritte vom Abgrund entfernt Ich bin drei Schritte vom Abgrund entfernt und ich kann nicht springen und ich kann nicht springen und vor allen Dingen kann ich hier nicht stehen. und ich kann nicht springen

[Jens] Nein Nein und ich kann nicht springen

[Dirk] Und vor allen Dingen

[Jens] kann ich hier nicht steeeeeeehhheeeen

[Dirk] Ha Ha Haaa Haaaa

[Jens] ahaaa

[Schnitt]

{Lied: Die Welt kann mich nicht mehr verstehen}

[Dirk] Ich weiss nicht wie konnte das geschehen

[Schnitt]

[Dirk,Sören] Ich weis nicht wie konnte das geschehen

[Dirk,Sören,Andrea,Olaf] Die Welt kann mich nicht mehr verstehen ich möchte alle meine Freunde sehen ich bin erst wach wenn sie schon schlafen gehen und ich weiss nicht genau ob es soetwas gibt und ob es an der Zeitumstellung liegt

[Schnitt]

{Lied:Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein}

[Sören] Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein Ich möchte Teil ...

[Schnitt]

{Lied:Freiburg}

(inkl. "wir zersägen das Kirchenschiff" Mega-Outro)

(Jubel)

(Zugabe-Rufe)

(Racist-Friend-Rufe)

[Schnitt]

{Lied:17}

[Schnitt]

[Olaf] und um die ersten Stimmen gleich nach dem Konzert einzufangen wie wars ?

[Sören] Ich hab mir fast das Genick gebrochen

[Jens] Ja zum Schluss war bischen lau so, da hätten sie ja noch einen rauflegen können

[Unbekannte Zuschauerin] Geil

[Unbekannte Zuschauerin] Ja

[Olaf] Wie war das Konzert ? Sagen ! Verbal

[Sören] Ich hab die noch nie so geil gesehen, ich hab die noch nie so geil gesehen, ich hab die noch nie so geil gesehen

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Unbekannter Zuschauer] Einwandfrei

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Unbekannter Zuschauer] Super

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Moritz] zokorts

[Olaf] Was ?

[Moritz] zu korts

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Hannes] Geil, aber zu Kurz

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Unbekannter Zuschauer] Suuper Geil !

[Hannes] Ey in einer halben Stunde wird er 14, ähh 15 ähh 16

[Olaf] 17, 18 ...

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Unbekannte Zuschauerin] Gut, Klasse

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Unbekannter Zuschauer] gut, Es war sehr gut

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Unbekannte Zuschauerin] Geil, oh nee, das sag ich ja normalerweise nicht, aber ...

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Unbekannter Zuschauer] Ganz in Ordnung

[Unbekannte Zuschauerin] Ja, nicht schlecht

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Unbekannte Zuschauerin] Super

[Olaf] Wir gehen nochmal bischen nach hinten zu denen die nicht so doll gehüpft haben, so...

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Unbekannte Zuschauerin] Sehr schön, danke !

[Unbekannter Zuschauer] schön

[Olaf] Und wir gehen noch weiter nach hinten zu den Leuten die kaum was gesehen haben ...

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Unbekannte Zuschauerin] Ähh, was ??

[Olaf] Wie du das Konzert fandst ?

[Unbekannte Zuschauerin] Ja in Ordnung

[Olaf] schön

[Olaf] Ja, hier stehen ja auch noch welche, die eigentlich gar nicht so nach Fans aussehen, da fragen wir hier mal

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Unbekannte Zuschauerin] Häh ?

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Unbekannte Zuschauerin] Ja gut !

[Olaf] Ja gut ?

[Unbekannte Zuschauerin] Ja gut !

[Olaf] Gehen wir mal nach ganz hinten. Ich finde wir fragen jetzt mal den Misch-Mann

[Olaf] Kann ich mal ein Statement haben ? Kann ich mal ein Statement haben ? Wie fandst du das Konzert ?

[Misch-Mann] Was ?

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Misch-Mann] Ich hab gar nicht recht zugehört, ich hab gearbeitet höhö

[Olaf] Das war original von dem Mischmeister hinten am Mischpult ... (gemurmel) ähhh, er sagt er hats gar nicht gemischt, er hat gearbeitet

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Unbekannte Zuschauerin] Schön !

[Unbekannte Zuschauerin] Sehr geil !

[Olaf] Ja, ich denke mal wir hatten einen recht repräsentativen Stimmenfang hier, direkt Live aus der Johanniskirche von Magdeburg aus dem Publikum, das sich jetzt langsam zerstreut ... beeindruckt ist, man kann es an den Gesichtern sehen, immer noch beeindruckt ist, ob der Athmosphäre hier in der Kirche und des Konzertes, langsam lichtet sich das ... nur noch die Hardliner stehen vorne an der Bühne.

[Olaf] Wie fandst du das Konzert ?

[Laura] Sag was

[Andrea] Nein, ich will nichts sagen, ich hab ... ich hab mir gerade die Rippe gequetscht, mann ... hahahah ... hör auf bitte, nein ich will jetzt nichts sagen, das geht echt nicht.

[Schnitt]

[Olaf] Kannst du nochmal eben, die Situation vor dem letzten Lied erklären, wo wo Jan zu Dirk gegangen ist.

[Andrea] Wieso denn ? ... mann

[Olaf] Für den Bericht

[Andrea] Wieso ?

[Olaf] Damit die Leute es auch wissen, also ich erklärs mal eben, vor dem vor dem letzten Lied ist Jan nochmal zu Dirk gegangen und ich behaupte, er hat ihn gefragt ob sie nicht doch Racist Friend spielen wollen.

[Andrea] Ich glaub auch

[Olaf] Aber Dirk hat gleich abgewiegelt, ich glaube er hatte gerade nicht das richtige Effektgericht dabei

[Hannes] Dirk meinte irgendwie so wenn du ein soo aaaaa das ist vielleicht son bischen, ... ja das meinte er

[Jens] ach das ist dochn lappen, das ist dochn lappen.

[Olaf] Und dann ham die halt äh 17 gespielt, was gerade ...

[Jens] Was bischen einschläfernd war und bischen

[Olaf] was aber gerade, also ich muss nochmal

[Mathias] Eins muss ich ja mal sagen, 17 war unheimlich lang und weilich

[Jens] Langweilig und ganz langsaaam vor allem

[Olaf] aber in der kirche jawohl doch eindrucksvoll

[Jens] Ja, es war schon ganz okay, de ...

[Olaf] DANKE

[Schnitt]

[Olaf] Noch ein paar Stimmen, live vom Konzert wie wars ?

[Birte] Toll, klasse

[Lena] Sag mal, hast du eigentlich endlos energie ?

[Olaf] Wie wars ?

[Moritz] Ich bin ein Tocotron

[Phillip] Supergeil

[Jens] Ja, also die Zugabe ...

[Olaf] ... und damit ...

[Jens] ... langsam bischen langweilig gewesen

[Phillip] Auf keinen Fall, die Zugabe war DER Hammer

[Jens] ... also ...

[Phillip] Hamburg war geiler

[Unbekannte Stimme] Das war der Hammer, ja

[Jens] Also die Zugabe war dochn bischen also in die Länge ...

[Moritz] eine Absolute Stimmung und ich sags dir, Jenseits des Kanals
das war jawohl der Hammer, oder ?

[Unbekannte Stimme] Geil das war so fett ...

[Olaf] und damit verabschieden wir uns aus der St. Johanniskirche von Magdeburg

[Schnitt]

[Anm.d.Abtippers] Folgendes spielte sich dann auf dem Parkplatz vor der Kirche ab:

(AkkustikGitarre erklingt)

[Viele viele Stimmen] if you have a racist friend now its the time now its the time for your friendship to end. Be it your father or any other, be it your cousin or your uncle or your lover now its the time now its the time now its the time now its the time now its the time now its the time for your Friendship to end Be it your father, be it your mother, be it your cousin or your uncle or some other NOW ITS THE TIME NOW ITS THE TIME NOW ITS THE TIME NOW ITS THE TIME NOW ITS THE TIME NOW ITS THE TIME For your Friendship to end all Change of views or change of friends NOW ITS THE TIME NOW ITS THE TIME For your Friendship to end all

(AkkustikGitarre mit Trash-Ende)

(Jubel)

[Ende]




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