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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

01.06.02 - Neustrelitz
Location: Immergut-Festival
Konzertart: Open Air
Berichte: Tocotronix-User Martin schrieb in unser Forum: "irgendwann waren dann alle trainingsjacken vor der bühne versammelt und man eröffnete das set mit "grenzen 1". dann "this boy is tocotronic", das dirk übrigens komplett mit dem rücken zum publikum gespielt hat, und dann noch was anderes oder umgekehrt. reihenfolge jetzt auch eher unwichtig. vom neuen album wurden jedenfalls "tbit", "näher zu dir", "hi freaks" (mit widmung an alle ausge-x-ten und dem spruch "wir lieben eure körperlichkeit"), "schatten werfen keine schatten" und "wolke der unwissenheit" gespielt. achja, richard arthur mcphail aka rick mcphail war auch da und drückte die tasten und spielte manchmal zweitgitarre. aber alles ganz unauffällig im hintergrund. insgesamt ein ganz nettes konzert. die altbekannten kracher wurden verhältnissmäßig emotionslos gespielt und eher so hingerotzt. a propos kracher: vorne im pulk gings mal wieder gut ab. assipoger, idioten und bescheuerte. dazwischen aber auch nette, so ists ja nicht. aber nachdem ich von so nem assipoger dick was in den magen gerammt bekam wars dann erstmal vorbei mit 1:1 pogo tanzen und ich also an den rand. dann folgte das übliche; körperlicher schmerz, hass auf all die deppen, profilneurose usw."

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Und Olaf notierte für uns:

"
Da waren sie wieder.
Direkt vor mir auf der Bühne. So nah, so weit weg, aber vor allem wieder da wo ich sie seit über einem Jahr haben wollte. Jan (mit erstaunlich kurzen Haaren) hatte sich besonders fein
gemacht. Weisse Jeansjacke (oder sowas ähnliches) über rotes Hemd. Sollte das der Glamrock-Anteil der "neuen" Tocotronic sein ?
Viele viele Fans hatten sich zum Headliner des Immergut-Festivals vor der Mainstage versammelt. Die zwei vorangegangenen Tage dieses schnuckelig-gemütlichen Festivals hatten es in sich. Neben vielen guten Acts wurde viel Sonne genossen und viel Alkohol konsumiert.
Aber so richtig erschöpft schien niemand zu sein. Gleich beim ersten Lied "Die Grenzen des guten Geschmacks-Teil 1" merkte man das deutlich.
Eng war es. Enger als jedes andere Tocotronic-Konzert das ich mitgemacht habe. Das zweite Lied war dann die Erklärung dessen was da vorne jetzt vor sich geht: "This Boy, is Tocotronic". Dieser Spruch hatte sich das ganze Wochenende schon als Running-Gag über den
Zeltplatz gehalten. Wenn man zum Beispiel mit extrem stylischer Rosa-Shorts und Tocotronic T-Shirt die Toiletten aufgesucht hat, wurde einem ein "Hey, This Unterhose is Tocotronic" hinterhergerufen.
Das Lied selber war vom Sound eine Mischung aus dem Live-Mitschnitt vom Foresdglade und der CD-Version. Mit Tendenz zur CD-Version.
Apropos neue Songs. Gespielt wurden in dieser Nacht, neben "This boy..." noch "Wolke der Unwissenheit", "Hier ist der Beweise", "Näher zu Dir", "Schatten werfen keine Schatten" und das Lied mit dem sich die Campingplatzgitarrenheroes gegenseitig ihre Text(un)sicherheit
unter Beweis stellen konnten: "Hi Freaks". Trotz der kontroversen Internet-Diskussionen im Vorfeld über diese Lieder gab es keine Buh-Rufe oder ähnliches. Vielleicht lag das daran, das die Songs live vorgetragen sehr rockig klingen und einfach Spass machen. Genau so, hätten sie meiner Meinung nach, auf der CD klingen sollen.
Die weitere SetList war keine grosse Überraschung. Klassiker von ganz früher, wie "Drüben auf dem Hügel", "Ich bin viel zulange..." und sogar "Drei Schritte vom Abgrund entfernt", bis zu den K.O.O.K.-Songs "Grenzen des guten Geschmacks 2", "Jenseits des Kanals", gabs zu
hören.
Gegen Ende dann die Geballte Ladung Singles "Let There be Rock", "Sie wollen uns erzählen", "Jackpot", "Die Welt kann mich nicht mehr verstehen". Die Ansagen hielten sich gewohnt in Grenzen. Zu "Sie wollen uns ..." gabs ein "Scheiss FDP", "Hier ist der Beweis" wurde auf das grössten Problem "die Freizeit" bezogen und "Hi Freaks" allen Ausgeflippten
gewidmet (Zitat Dirk: "Wir lieben eure Körperlichkeit") Jans Bassspiel hat ja sehr zugelegt, im Vergleich zu früher. Die Bassläufe der neuen Songs sind wesentlich komplexer und ich hatte das Gefühl das auch die alten Songs, dichter und druckvoller von ihm begleitet wurden. Und was Arne am Schlagzeug spielt, wird gerade bei den neuen Songs, durch den visuellen Eindruck wie er auf sein Schlagzeug eindrischt, erst richtig ins Bewusstsein gerufen.
Unterstützt wurden die drei, wie schon auf den letzten Konzerten von Rick McPhail, der mal Keyboard und mal die 2. Gitarre übernahm.
Vor der Bühne war es nicht nur eng, sondern es wurde von einer unüblich grossen Mange gehüpft und gepogt. Dazu noch ein paar Crowd-Surfer, die man auf Grossveranstaltungen ja sonst nicht mehr sieht (bzw. im Nacken oder im Gesicht spürt). Zwischendurch musste sogar von der Bühne dazu gemahnt werden, das die Leute aus den hinteren Reihen, nicht so nach vorne drücken sollten. Nein, das hier war nicht Pearl Jam, es war Tocotronic. Die Ordner
hatten so ihre Mühe damit die Absperrung zum Bühnengraben intakt zu halten, und die Leute davor hatten Mühe damit, Luft zu bekommen.
Zum Ende gabs dann noch mal richtige Kracher mit "Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein" und "Freiburg". Als Zugabe gabs dann doch noch 2 Überraschungen. Zum einen "Du bist
ganz schön bedient" in deutsch (lange nicht mehr live gehört) und eine lange und sehr schöne Version von "K.O.O.K." Danach nützte alles rufen nicht mehr. So schnell wie sie gekommen
sind, sind sie auch wieder gegangen. Nur eine verbogene Brille, ein wesentlich positiverer Eindruck den neuen Songs gegenüber und das schöne Gefühl "Ja das ist immer noch meine Band" ist geblieben."




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