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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

03.10.02 - Offenbach
Location: Capitol
Konzertart: Clubauftritt
Andere Bands / Vorbands: Turner
Berichte: Ein stichwortartiger Konzertbericht des Users sg im Tocotronix-Forum:

*die top 3 vom konzert:
1. neues vom trickser (die toco trois und rick in topform, arne am schlagzeug einsame spitze)
2. führe mich sanft (ricks gitarre gab die ersten minuten keinen (richtigen) ton von sich, als er dann aber einsetzte sprang der funke über und die bombe ging hoch)
3. unter der schnellstraße (super liveumsetzung)


*die flop 3:
1. du bist ganz schön bedient (ich finds langweilig und textlich ist es auch nicht gerade ein sahnestück. vielleicht sollten sie nicht auf gedeih und verderb von jedem album ein stück spielen)
2. sie wollen uns erzählen (klingt mit ricks keyboard grauenhaft. außerdem war das ein sehr blöder schluß, wie ich finde)
3.
a) let there be rock (ich kanns einfach nicht mehr hören)
b) freiburg (langsam ists gut damit, "meine freundin und ihr freund" spielen sie ja auch nicht (oft), obwohl es das "wahre" erste stück ist)
c) die welt kann mich nicht mehr verstehen (das ist wirklich ein sehr sehr nerviges stück)


*beste ansage:
"dieses stück ist für alle menschen, die bereits mit einem nervenzusammenbruch zu welt gekommen sind. es heißt ich bin drei schritte vom abgrund entfernt" (dirk)


*fazit:
die monotone playlist nervt schon ein wenig. die alten kracher schön und gut, aber mit der zeit wirds schon ein bißchen langweilig. es fehlten ruhigere ältere stücke, auch und gerade von der kook. ich lege persönlich keinen wert darauf da rum zu rockenhampeln, aber... naja. außerdem sind die älteren stücke meistens die singles, was schon wieder einiges aussagt. sehr schade fand ich auch, dass weder "die grenzen des guten geschmacks 1" noch "k.o.o.k." gespielt wurden, wie es auf den festivals der fall war. nunja, gemischte gefühle. zu "wolke der unwissenheit" konnte man aber wenigstens schöne zigarettenrauchringe machen, das sah im licht sehr schön aus.


*bier: 2,50 plus 0,50 pfand

*turner: grandios. die zeit verging wie im fluge, ich hätte gern noch ein weilchen länger zugehört.

*publikum: insgesamt sehr tocophil. der alte cordhosen-trainingsjacken stil scheint (gott sei dank) langsam aus der mode zu kommen... viele nette leute, aber einige spinner und dummschwätzer. viele junge leute, viele studenten, wenige ältere leute (die waren wahrscheinlich eh von der presse).


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Apropos Presse. Die Frankfurter Rundschau veröffentlichte am 7. Oktober eine sehr ausführliche Rezension (S. 25). Wir bringen einige Auszüge:

"Jan klopft den Bass. Dirk spielt erst verhalten, dann fordernder seine Gitarre und überzieht schließlich das Offenbacher Capitol mit Krachen und Feedback. "Eines ist doch sicher, eins zu eins ist jetzt vorbei", schreit er immer wieder und so oft, bis es, während die Spots über den Köpfen im bestens besuchten Saal irr kreisen, wohl auch der Letzte verstanden hat: Ja, eins zu eins ist jetzt vorbei. Tocotronic 2002 schaukeln zwischen Protestsong und Liebeslied, Schrammelei und Eloge, Wut und Glück, Slogan und Lyrik. Nee, einheitlich ist das nicht."
(...)
"Im Capitol mischen sie die neuen, sperrigeren Songs mit ihren alten Hits, spielen Freiburg , Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein , Die Welt kann mich nicht mehr verstehen oder Sie wollen uns erzählen . Da hüpfen die Zuschauer wild und singen mit, ganz wie früher. Aber die neuen Lieder sind eher was zum Schwelgen und Ergriffensein. Und auch zum genauen Hinhören, dank endlos langer Sätze. Oben auf der Empore des Capitols bleiben sie denn auch sitzen - etwas für ein Rockkonzert eigentlich Undenkbares."




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