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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

01.01.05 - Berlin
Location: Volksbühne
Konzertart: Neuhajrskonzert
Berichte: Ein paar Bilder gibt es hier zu sehen.
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User byola ließ unser Forum an seiner Sicht der Dinge teilhaben:

"Wunderbar diese jungen Herren einmal wieder versammelt auf der Bühne stehen zu sehen.
Kein Einheitslook sondern persönliche Vorlieben, A.Z. wieder back to roots?
Publikum sehr gemischt, im Schnitt um die 25 und sehr erwartungsgespannt.
Songs von jedem, für jeden etwas dabei. Natürlich primär Vorstellung der Neuen, mit denen D.v.L. auch teilweise seine Problemchen hatte (siehe lalaa-lalalaa). Aber sehr bemüht vorgetragen. Man nahm den Applaus dann auch sehr dankbar und ehrlich an.
Arne war gut in Prügellaune und hats der Pauke mal wieder gezeigt. Jan völlig unspektakulär am Grobklampfe herumwiegen. Mr. Mc hatte wohl einen Dauerkonflikt mit seiner Gitarre und entsprechend wenig zart sein Umgang mit selbiger. Und Herr Von und Zu, na man kennt es ja und erst schon angesprochen. Mal astrein wie aus dem Studio und schon der nächste Titel nahe an einer Neuinterpretation. Silvester hat dann doch etwas an der Substanz genagt, was er auch erwähnte.
Alles in allem eine großartige Leistung und auch mit viel Freude vorgetragen; so schön wie oft und doch persönlicher durch das besondere Ambiente eines (Volks)Theaters.
Am Rande noch die peinliche Selbstdarstellung irgendso eines Strichers, der äußerst uncharmant demonstrieren mußte, was er vom optischen Erscheinungsbild der Kapelle hält. (rumproll-rumproll "eh, wißt ihr wie ihr ausseht? he,he, hallo! soll ich euch mal zeigen, wie ihr ausseht? und dann macht der Spacko doch glatt sein Hinterteil nackig)
Hat aber auch so recht niemanden weiter interessiert und so lief das Konzert mit "Das Unglück muß zurückgeschlagen werden" weiter."


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Rezensiert hat das Konzert auch die Berliner Zeitung (3. Januar, Seite 33). Der Kritiker berichtet über herzerwärmende Verbrüderungsszenen zwischen den Toten Hosen und Tocotronic, die es gerüchteweise bei der gemeinsamen Aftershowparty nach dem Toco- und dem gleichzeitigen Toten-Hosen-Konzert in der Arena gegeben haben soll. Der Text ist gleichzeitig eine Kritik des damals neuen PVDNS-Albums. Über das Konzert selbst schreibt der Kritiker nicht viel mehr als diesen Satz:

"Die Lichtbatterien, die auf der Konzertbühne zwischen den Musikern installiert waren, wirkten auf den ersten Blick wie beim GunsnRoses-Konzert - es waren aber nur gemütliche gelbe Birnen hineingeschraubt, wie die Lichter an alten französischen Autos."

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Auch die taz brachte am 3. Januar (Seite 23) einen sehr ausführlichen Text, der sich unter anderem mit dem Konzert befasst.

"Tocotronic, seit jüngstem zu viert, eröffneten ihr Set mit einem getragenen Stück, das perfekt zum eigenen Kreislauf passte – immer leicht schwankend und angemessen somnambul, dabei stets eine Spur verstimmt, was sich das gesamte Konzert über nicht wirklich ändern sollte. Auch der Mischer schloss sich der Stimmung an und suchte lange nach Ausgleich: Mehr von Dirk von Lowtzows rauchiger Stimme? Oder doch mehr von den Schrammeltapeten?"

Auch der Taz-Kritiker hat die von unserem Forums-User weiter oben bereits angesprochenen Pöbler bemerkt, er umschreibt es mit dem Wort "Widerstand" und erzählt:

"Nur kamen Modekritik („Wie seht ihr denn aus!”) und Berliner Schnauze („Mann, Alter!”) akustisch gerade mal beim Ordnungspersonal an; die Band selbst hatte trotzdem die richtigen Stücke in petto und antwortete mit gestreckter Faust und „Das Unglück muss zurückgeschlagen werden” (früher wäre es wohl „Du bist ganz schön bedient” gewesen, dies für die Insider)."

Rick McPhail, schreibt die Taz weiter, hat sich ziemlich schnell vom T-Shirt-Stand über die Live-Aushilfe zum Bandmitglied "hochtellergewaschen", ansonsten sei alles wie immer: Die Bühnenpräsenz statisch und lahm...

"Arne Zank am Schlagzeug gab die Ein-Mann-Spaßfraktion und wirkte ohnehin am spielfreudigsten. (...) Richtig wach wurden alle erst, als das eigentliche Set rum war. Vielleicht war es in der merkwürdigen Mischung aus Alt und Neu zu disparat gewesen. Die erste Zugabe jedenfalls gaben sie als Tocotronic ca. 1995: laut, schnell, mitgrölbar und zu dritt. Das Publikum nahm die Vorlage dankbar auf und engagierte sich: Die ersten Stehtänzer und Ovationisten kamen hoch."
Setlist: Forum-User Carsten hielt die Setlist für uns fest:
STIMMEN GEHÖRT
ABER HIER LEBEN
NÄHER ZU DIR
GRENZEN 2
ACHTER OZEAN
IN HÖCHSTEN HÖHEN
DAS ÜNGLÜCK
JACKPOT
VIEL ZU LANGE
GEGEN DEN STRICH
MEIN PRINZ
ALLES IN ALLEM
TRICKSER
PURE VERNUNFT
----------------
REDEN-SCHWEIGEN
3 SCHRITTE
FREIBURG
----------------
HI FREAKS
HÜGEL
ROCK POP




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