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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

02.03.05 - Frankfurt
Location: Mousonturm
Konzertart: Clubauftritt
Andere Bands / Vorbands: La Grande Illusion
Berichte: Der User tourniquet schrieb in unser Forum:

"nach dem kälteaufenthalt vor dem club (mousonturm) und dem ersten bier- und t-shirtkauf, stieg die vorfreude ins unermessliche. aber dann, urplötzlich und unerwartet, stand das neueste tocotronic-mitglied rick mcphail ganz ungeniert neben mir und meiner reizenden begleiterin. ein kurzes lächeln und zwei doch sofort eine diskussion beginnende frankfurter und herr mcphail verließ uns.
so, auf in die kleine niedliche halle. die vorband la grande illusion versuchte mit schlager-pop-schlaf-ein-liebes-publikum-musik zu trumpfen. verhaltener applaus...und selbst der war noch zu viel.
kurze umbauphase. zitter, zitter... und dann traten sie in begleitung eines jungen mannes in weißem anzug und herrlicher pompösklassik auf die bühne. mit den worten des weißen anzugmenschen "guten abend, ich bin jan timme. ich wünsche ihnen einen schönen abend mit tocotronic" startet der lang erwartete konzertabend mit meinen göttern.
zunächst die neuesten lieder wie "ich habe stimmen gehört", "aber hier leben, nein danke", "der achte ozean" begann das set. zwischendurch ein schmuckes stück vom weißen album. wieder zurück zum neuen mit "mein prinz" und "pure vernunft darf niemals siegen", und noch die klassiker "jackpot" und "das unglück muss zurückgeschlagen werden", womit auch dem k.o.o.k.-album rechnung getragen wurde. alles eingehüllt in nebelschwaden, blaues und rotes licht, was die atmosphäre im club einfach ins unermessliche steigen ließ.
dann, wiedermal unerwartet, eine ansage des so heißgeliebten jan müller: "wir spielen live und auch kein halbplayback. das muss ja mal gesagt sein". haben wir was anderes (von unserem jan) erwartet? nein!!!
sie verließen die bühne und kamen zurück als die, die uns nach dem weißen album in erinnerung geblieben sind (ohne rick). ein grandioser auftritt! mit liedern wie "ich muss reden auch wenn ich schweigen muss", "ich bin drei schritte vom abgrund entfernt", "drüben auf dem hügel" und dem klassiker "freiburg" zeigten tocotronic auch den letzten kritikern der letzten beiden alben, dass sie noch immer so sind, wie sie angefangen haben.
dann wieder kleine pause und man trat als quartett zurück auf die bühne, um den schluss des abends einzuläuten mit "gegen den strich", "rock-pop in concert" und einem genialen "neues vom trickser", wobei man sich an seinen gitarren und bässen ausließ und arne sein drumkit wie tier aus der muppetshow bearbeitete.

welches resümee ziehen wir/ich daraus? erstens bin ich mir nicht sicher, dass der gute dirk dünnere ärmchen hat als ich. das kann ich gar nicht glauben, nur weil ich anmerkte, dass er abgenommen hat. zweitens bin ich taub. drittens heule ich gleich, wie ich oben schon erwähnt habe, und viertens will ich verdammt noch mal auch ein buffy-t-shirt haben und zu guter letzt ist jan einfach göttlich, auch wenn er sich wie immer nicht bewegt hat."


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Die Frankfurter Rundschau veröffentlichte am 4. März (S. 16) eine große Konzertkritik, die wir hier auszugsweise wiedergeben:

"(...)Am Ende spielen sie Neues vom Trickser , eines dieser Lieder, die man als Reflexion des Lebens einer deutschen Rockband namens Tocotronic verstehen kann. "Eines ist doch sicher, eins zu eins ist jetzt vorbei", singt Dirk von Lowtzow wieder und wieder. Die von Hall übertönte Stimme wabert durch den großen Saal des Frankfurter Mousonturms und wird dann immer leiser, bis nur noch ein Flüstern von Lowtzows zu erahnen ist. Die Gitarren kreischen weitere ein, zwei Minuten lang, Rückkopplungen inklusive, die Männer in Schwarz gehen einer nach dem anderen von der Bühne, die Rückkopplung bleibt, das ist Rock n Roll. (...) Bei Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen , das mit einem der zwingendsten Gitarren-Riffs der Rockgeschichte eröffnet, kommt richtig Bewegung in den Saal. Es ist eindeutig. Da pogen vorne mehr als nur ein paar, und hinten steht eine Gruppe von fünf Leuten, die sämtliche alten Lieder lauthals mitsingen, während bei Näher zu Dir einer seiner Freundin den Text simultan ins Ohr flüstert und die Wogen im Publikum abebben. (...) Die Fans sind mit Tocotronic mitgewachsen. Darin sind sie eins zu eins geblieben. So ist es, wenn der ganze Saal bei den alten Stücken mitsingt, als sei man auf Klassenfahrt mit Leuten, die man nie zuvor gesehen hat. (...) So bleibt der Abendausflug zu Tocotronic ohne große Überraschungen und Höhepunkte. Die Band spielt solide. Die Gitarren in den neuen Stücken klingen leider nicht so glockengleich wie auf dem Album, was am Mischer gelegen haben mag. Er lässt auch Dirks Stimme oft untergehen. Wir können die Lieder ohnehin mitsingen."




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