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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

15.10.07 - Kiel
Location: Max
Konzertart: Clubauftritt
Andere Bands / Vorbands: Troy von Balthazar
Berichte: Wir zitieren Forums-User Denniso: "Tocotronic waren gut drauf. Wahrscheinlich weil es am Abend zurück nach Hamburg ging. Freundlich wie eh und je, zwar keine tollen Ansagen, aber okay. Die Playliste unterschied sich kaum von den Vorabkonzerten, wo sie es jedoch tat, wurde es prima. Meine Highlights waren eindeutig "Free Hospital" und "Explosion", wobei ich mir letzteres ähnlich ausschweifend wie "Freiburg" gewünscht hätte, das ist doch Potential für 10 Minuten drin.
Ansonsten fiel mir auf, dass sie im Gegensatz zum Vorab-Konzert mächtig geübt haben (außer dass Dirk schon wieder "Sag alles ab" verdaddelt hat). Es gab mehr kleine Variationen, die Breaks etwa und Ricks Gitarre wird immer besser. Die Möglichkeiten mit ihm sind wirklich enorm, gerade für diese Sound-Wande ist er unabkömmlich und seine oftmals jaulende Gitarre beugt Langeweile vor. Trotz allem: Die Songauswahl muss sich mal ändern. Ein ewiges "Best of"-Programm kann es nicht sein. Für dieses Mal reichte es noch.
"

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Und User Mark E. Smith hat sich regelrecht die Finger wund geschrieben. Seht selbst: "Troy von Balthazar als Vorgruppe passte nicht nur zu Tocotronic wie die Faust auf den Eimer, sondern war auch wirklich toll. Abgefahren aber - gerade deswegen wohl - unbeschreiblich schön. "I have no stage presence at all", lieferte der gute Mann ein Understatement ab. Wobei naja...jein. Schwer zu sagen: So introvertiert, dass es gleichzeitig extrovertiert war. Paradox aber genial.

Dann schlenderte die "Nachgruppe" TOCOTRONIC in den Raum und man war allseits erfreut jene Verursacher so mancher Gänsehaut einmal in natura erleben zu dürfen. Die gesamte "Boygroup" war gut gelaunt und Dirk, höflich wie eh und je, diesmal zudem noch zum ein oder anderen, kleinen Scherz aufgelegt. Zitat, sinngemäß: "Wir werden heute nicht "Michael Ende" spielen. Wer ist das überhaupt? Der ist uns gänzlich unbekannt." Ich musste stark grinsen.
Bei Stücken wie "Sag alles ab", "Aber hier leben, Nein Danke" ("Jetzt kommt ein Lied zum Tanzen" - Zitat DvL) und "Hi Freaks" pogte die Menge wild herum und ich wurde wie eine Qualle in der Brandung zwischen Reihe 2-7 und Spalte 6-13 hinundhergespült, was ich gedankenlos geschehen ließ.
Für mich persönlich waren "Sie wollen uns erzählen", "Imitationen" und "Hi Freaks" die Highlights des Abends. Gefreut habe ich mich aber auch über die Abwechslung, die Sücke wie "Free Hospital", "Sailor Man", "Explosion" und "Jackpot" mit sich zu bringen vermochten.
Also, ich versuche zum Schluss zu kommen: Ein toller Abend (Mist, ich wiederhole mich.) und ich habe viele (mittlerweile) bekannte, liebe Menschen aus dem Forum und dem "Real-Life" getroffen, darunter einige, von denen ich es nicht erwartet hätte, weil ich ihnen einen so guten Musikgeschmack nicht zugetraut hätte oder weil ich in dem Moment, wo sie mir davon erzählten, zu betrunken war, als dass ich mich jemals nochmal ohne fremde Hilfe daran erinnern hätte können. ^^

So, jetzt aber le grand final:
Nach dem Konzert war ich erstmal bei McD was essen und mich vom langen Stehen und Pogen ausruhen, danach noch mal zur Tanke, Flasche Rotwein kaufen, um den Abend beim Genuss der zuvor am Merchandisestand erworbenen Rereleases der verlorenen Zeit und des weißen Albums ausklingen zu lassen (ich hab Ferien [soll aber nicht heißen, dass ich mich anderenfalls anders entschieden hätte...Sag alles ab!] ). Insgesamt habe ich dabei ziemlich viel Zeit vertrödelt. Als ich dann auf dem Weg zur nahegelegenen Telefonzelle noch einmal am Veranstaltungsort vorbeikam, sah ich in der Dunkelheit eine schemenhafte Gestalt in Richtung jenes Minibusses gehen, den ich vor dem Konzert schon bezichtigte, Transportmittel der tocotronischen Crew zu sein. Ich dachte mir, dass es sich von den Bewegungen und der Größe her um Jan handeln könnte, unterstellte mir zugleich wunschbedingte Halluzinationen, blieb aber ca. 30 m weiter stehen, da ich "so ein Gefühl" hatte. Dann kam da, neben anderen, noch eine Gestalt heraus. Seitenscheitel und langer Mantel. - Hmmm, Frisur und Kleidungsstil passen zu Dirk. - Die Gestalt stieg ebenfalls in den Bus. Ich zweifelte. Aber dieses Gefühl sorgte dafür, dass in meiner Ratio die Wahrscheinlichkeit wuchs, dass es sich wirklich um die Jungs handeln und sich mir hier die seltene Gelegenheit erbieten könnte, "Autogramme vis a vis" abzustauben. Kurzschlussreaktion: Ich gehe in die Pizzeria, vor der ich stehe. "Wir haben schon geschlossen." - Mir doch egal, hier geht es um Wichtgeres als um eure Pizza. - "Ich wollt nur kurz n Kugelschreiber haben...Darf ich den behalten? Danke, schönen Abend noch!" Wieder draußen zögere ich erstmal wieder, wage mich langsam vor Richtug Eingang und Bus. So einfach an die Scheibe klopfen wollte ich nicht, das wäre mir irgendwie zu aufdringlich gewesen. Suche dann das Gespräch mit einer der wartenden Backgroundsängerinnen, um mich von der Realität meiner Wahrnehmung zu überzeugen. Bestätigung. Die nette Dame meint noch so, dass die bestimmt nix dagegen hätten, wenn ich einfach hinginge und frug. Ich beschließe also zum Bus zu gehen, da schon kommt bereits der Herr Zank aus der Eingangstür des Veranstaltungszentrums, diesmal, im Licht, gut zu erkennen und ich frage ihn, ob er mir das weiße Album signiert. Tut er doch glatt und fragt, ob ich es gern mit Widmung hätte. Ich bejahe. Sekunden vergehen. Ich werde gefragt, für wen die Widmung denn sein soll. Ich, in solchen Angelegenheiten unerfahren, stelle erkennend fest: "Achso, dafür braucht man ja einen Namen." und entringe Arne mit meiner Unbeholfenheit jenes unvergleichliche, kindliche Kichern. Eine nette, herzerfrischende Begegnung. Danach bin ich dann also weiter zum Bus, dessen Tür nun offen stand und holte mir noch Autogramme von Jan und Dirk, die nicht nur in Interviews, sondern auch "in echt" sehr herzliche Menschen sind - schön. Ich scherze noch, dass es ja ein Ding sei, eigentlich nur nach Hause gewollt und dabei nichtsahnend meine "Idole" getroffen zu haben aber ich glaube, die Ironie meiner Aussage kam nicht so richtig rüber, was mir im Nachhinein peinlich war. Aber ich hatte Unterschriften der drei auf dem weißen Album. Wie geil! Eines meiner, wenn nicht DAS Lieblingsalbum, für Autogramme geeignet wie kein zweites, signiert. Geilomat, echt mal. Dann treffe ich, nun schon endgültig nach Hause gehen wollend, noch auf Rick, den ich zu meiner Schande ganz vergessen hatte. Dieser will allerdings nicht auf dem weißen Album unterschreiben, weil er da drauf nicht gespielt habe. Sehr bescheiden einerseits, schade andererseits - was sollte ich tun? Auf der verlorenen Zeit würde er demnach erst recht nicht unterschreiben. Also halte ich ihm die zerknitterte Eintrittskarte hin und frage, wie es denn damit aussehe. "OK, darauf habe ich gespielt.", die Antwort. Bestens, ultradicke Beute. Mein Glück noch nicht ganz fassen könnend, ziehe ich von dannen. Nun also, liebe Bravo-Girl-Leserbriefredaktion: Das war doch wirklich ein netter Abschluss eines noch netteren Abends mit der nettesten Band, oder?"


Noch viel mehr Fotos gibt es hier auf tocotronix.de.
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