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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

20.06.08 - Wiesbaden
Location: Schlachthof
Konzertart: Powerline Festival
Andere Bands / Vorbands: The Notwist, Dillon
Berichte: Die Frankfurter Rundschau schrieb am 23. Juni auf der Seite 23 in einer gemeinsamen Tocotronic/Notwist-Kritik unter anderem: "Dirk von Lowtzow hat seinen Bariton zu Hause gelassen. Er skandiert mehr, als dass er singt. Einzelne Worte zischt er ins Mikrofon, enthebt sie der Melodie, als wolle er ihnen eine zusätzliche Bedeutung verleihen. Und wir da unten im Wiesbadener Schlachthof wissen nicht genau, ob ihm nun die Stimme abhanden gekommen ist oder ob er sich ins Manierierte rettet, weil es der letzte Zufluchtsort ist vor der ermüdenden Routine, die ein eingespieltes Live-Set bedeuten kann. Auch der Sound von Tocotronic ist diesmal weniger warm als schroff und auch ein bisschen dumpf. Man kann ihn sich schön reden und an vergangene Zeiten erinnert fühlen: "Let there be Rock"."

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Wir zitieren hier außerdem User Walkabout aus dem Tocotronix-Forum:

Die Band war sichtlich sehr guter Spiellaune und bot ein super Konzert (ca. 1:15 h). Die Ansagen beschränkten sich aufs Wesentliche, Dirk hat ein Lied sozusagen dem Weltflüchtlingstag "gewidmet".
Eine Zugabe war drin, "Ich habe Stimmen gehört" war mit dem instrumentalen Abklang eine Art Fortführung des beeindruckend dargebotenen "Explosion".
Auch mit dem Vergleich zum Konzert in Jena dieses Jahr finde ich es schon schade, dass ein paar alte Songperlen offensichtlich aus dem Repertoir gestrichen wurden, aber da ich die neuen Lieder sehr mag und auch angesichts der Kürze der Zeit ist das zu verschmerzen.
Tja, weiß nicht ob noch jemand da war und welchen Eindruck andere hatten. Gemessen an Kommentaren anderer Konzertgäste um mich herum stecken nicht alle den Verlust von "Die Welt kann mich nicht mehr verstehen" & Co. so leicht weg. Allerdings nervte das Genörgel dann auch, aber ich will jetzt keine Grundsatzdebatte vom Zaun brechen...
Fazit: let there be rock, verflixt nochmal!"


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User Sonderfall hats ganz und gar nicht gefallen:

"Was ist das für ein Auftritt, ständig redet Dirk oder wie der heißt das Publikum an, herzlichen herzlichen herzallerliebesten und vielen vielen Dank usw.... Wirkte sowas von künstlich und aufgesetzt, meine Güte. Den Vogel schiesst er allerdings ab, als er eine (nicht besonders außergewöhnliche oder besonders lange/heftige) Applausphase mit den Worten "ihr beschämt uns" kommentiert. Das kommt nicht nur aufgesetzt und affektiert rüber, das scheint schon handfeste Arroganz zu sein, als wolle er das Publikum verarschen. Die Band wirkt eitel, gelangweilt. Der Frontman posiert in anbetungswürdigen Haltungen und schleimt sich beim Publikum ein? will es veräppel? oder doch bloß Distanz demonstrieren? Ich weiß es nicht.

Die Soundqualität ist mies. Alles wirkt verzerrt, übersteuert. Oft versteht man kaum den Text. Dass der Sound im Schlachthof besser sein kann, sieht man ja dann im Anschluss bei Notwist. Und dass der Sound bei Tocotronic besser sein kann, weiß ich vom Konzert 2006 im Mousonturm in Frankfurt.

Nun, dass ich die Setlist nur mäßig attraktiv fand, ist wohl mein persönliches Problem. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mit "Kapitualtion", "Imitationen", und "Sag alles ab" überhaupt gar nix anfangen kann, und "Verschwör Dich gegen Dich" nicht supergeil sondern nur ganz ok finde. Wieso dann solche "guter-Durchschnitt-Songs" wie "Sie wollen uns erzählen" und "Die Grenzen des guten Geschmacks 2" gespielt werden müssen, aber poetische Meisterwerke wie "Der schönste Tag in meinem Leben", "Jackpot", "Jenseits des Kanals" oder "Harmonie ist eine Strategie" fehlen - ich kann die Welt nicht mehr verstehen. Oder ist es andersrum?

Naja, Notwist, von denen ich eigentlich gar nichts tolles erwartet hatte, haben den Laden dann ja noch ordentlich gerockt und den Abend gerettet."


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Dass dies eine rege Diskussion in unserem vor Diskurs nur so triefenden Forum zur Folge hatte, versteht sich von selbst, und wens interessiert, der kann sie hier nachlesen.
Setlist: ...eine möglicherweise unvollständige und nicht der originalen Abfolge entsprechende Setlist von Walkabout:

- Freiburg
- Sie wollen uns erzählen
- Aber hier leben, nein danke
- Aus meiner Festung
- Verschwör dich gegen dich
- Grenzen des guten Geschmacks 2
- Let there be rock
- Kapitulation
- Imitationen
- Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen
- Sag alles ab
- Hi Freaks
- Explosion

~~~
- Ich habe Stimmen gehört (Z)


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(Das unten stehende Bild stammt von Marcel Benolt und wir haben es direkt von hier verlinkt.
Link:




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