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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

22.01.10 - Hamburg
Location: Übel und Gefährlich
Konzertart: Spexlive
Andere Bands / Vorbands: OWEN PALLETT (FINAL FANTASY)
PANTHA DU PRINCE
Berichte: Fotos gibt es hier bei Herrn Malzkorn.

Die Hamburger Morgenpost erklärt in ihrer Rezension des Konzerts, man habe sich gelangweilt:

"Vielleicht liegt es daran, dass "Schall und Wahn" noch nicht in Fleisch und Blut übergehen konnte. Übliche Gradmesser für ein Konzerterlebnis greifen bei Tocotronic nicht: Zu wenig berührt ihr Treiben auf der Bühne, eine euphorisch machende Energie transportiert sich gar nicht erst, auch in Sachen Entertainment hält sich das Quartett gewohnt zurück. So löst sich ihr Schall und Wahn über weite Strecken in Langeweile auf."

Das Hamburger Abendblatt gibt sich hingegen - wie soll man sagen - betont ambivalent:

"Erst zuckten nur wenige Hände, und die Soundtechnik drohte den Gesang zu schlucken. Bei den bewährten Hits wie "Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit" und "Aber hier leben, nein danke" erwies sich die Menge dann doch als textsicher und surffreudig. Ein fröhlicher Familiengipfel der Hamburger Schule, auch wenn der eigentliche Jubilar an diesem Abend ja eine Zeitschrift war."

Und dann dürfen wir, streng nach dem Prinzip der stetigen Steigerung, hier noch einen einsamen Blogger zitieren, der hellauf begeistert scheint:

"Es machte fast den Eindruck als seien sie froh, wieder live spielen zu dürfen, Grinsen umspielen die Münder als alte Kalauer in Richtung Bühne gedroschen werden. Der Ruf nach “Michael Ende” wird mit breitem Grinsen quitiert. Hier sind Zuschauer, die die Band lange kennen, hier ist eine Band, die sich freut an der Geburtstätte ihres Zusammenschlusses wieder vor den Langzeitanhänger aufzutreten. Ein Konzert unter Freunden. Gespickt mit ein paar Songs von vorangegangenen Alben, “Let there be Rock” und “Drüben auf dem Hügel” und “Jungs hier kommt der Masterplan” noch herausragend, da diesmal auch in Vier-Mann Besetzung vorgetragen, endet das Konzert mit “Gift”, dem ebenso letzten Lied des neuen Albums. Naja, Gitarrenvirtuosen werden Tocotronic vermutlich nicht mehr, aber sie haben es versucht. Mir zu Art-Rock-Schwülstige-Gitarrensoli-Verzerr-Gedöns, leider war danach dann nach ca. 60 Minuten und dem Song Schluss."

Und obwohl offenbar ganze Heerscharen aus unserem Forum bei Eiseskälte im Hamburger Übel und Gefährlich aufgetaucht sind, haben sie sich doch alle bedeckt gehalten mit Konzertberichten. Das einzige, was ein wenig in diese Richtung geht, stammt von Jack White und wird nun zitiert:

"Was mir aufgefallen ist: Kaum ein Song endete abrupt. Die meisten schlossen in Noise-Gewitter, Rückkopplungsorgie oder langem aushallen; oft wurde dann direkt und ohne Pause das nächste Stück begonnen. Ich glaub die längste derartige Combo erstreckte sich über fünf Songs, bis endlich wieder Ruhe einkehrte und die Band sich dem Applaus hingab.
Außerdem: Hat Rick den Backgroundsänger gegeben? Einmal vernahm ich eine zweite Stimme, konnte sie aber nicht zuordnen. Zumal er ja ein Mikro vor sich stehen hatte, was sonst nie der Fall war."


Ja, Rick singt Background. Das wird bei der kommenden Tour wohl noch einige Male für überraschte Blicke sorgen.
Setlist: Eure Liebe tötet mich
Ein leiser Hauch von Terror
Verschwör Dich gegen Dich
Die Folter endet nie
Schall und Wahn
Aber hier leben, Nein Danke
Masterplan
Let there be rock
Macht es nicht selbst
Stürmt das Schloss
Hügel
Gift
Die Idee ist gut




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