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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

04.03.10 - Köln
Location: E-Werk
Konzertart: Clubauftritt
Andere Bands / Vorbands: Dillon
Berichte: Es ist schon erstaunlich mit diesem 21. Jahrhundert: Noch während des Konzertes twittern die Menschen ihre Konzertfotos in die Welt. Zum Beispiel hier, oder hier (Macht es nicht selbst), oder auch dort (Bitte gebt mir meinen Verstand zurück).

Von so einem Twitterianer haben wir auch die Information, dass eines der Stücke von Dirk folgendermaßen angekündigt wurde: "17 Jahre Tocotronic. Wir haben auch ein Lied dazu geschrieben, es heisst "Die Folter endet nie"". Von heute an leben wir ewig.
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Sehr lesenswert ist die ausführliche Kritik auf kultur-in-bonn.de (mit dem schönen, bislang ungehörten Verweis auf "The torture never stops" von Frank Zappa). Da heißt es unter anderem:

"Man kann eben kapitalismuskritische Konzept- und Kunstmusik im Rock-Idiom machen und gleichzeitig eine mitreißende Live-Band sein. Doch, das geht. Seinen Teil dazu bei trägt Frontmann und Conférencier Dirk von Lowtzow mit (selbst-)ironischen Ansagen, Posen und Gesten wie Kusshandwürfen oder einem tiefen Bückling vor dem Publikum, bei dem er fast den Boden schrammte, und als Gegenstück dazu dem Rock-Siegeszeichen schlechthin: die mit gestreckten Armen in die Luft gereckte Stromgitarre."

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Der Kölner Stadt-Anzeiger hat sich hier mit dem Konzert beschäftigt. Das Resumee fällt doch einigermaßen hymmnisch aus. Ein Ausschnitt:

"Bei „Stürmt das Schloss“ fräst sich die Gitarre von Rick McPhail angemessen ungestüm in das Schlagzeugspiel von Arne Zank, der Bass von Jan Müller wummert dazu, und als „Macht es nicht selbst“ ertönt, die schnoddrige Hymne gegen zu viel halbgare Frickelei im eigenen Leben, weiß man einmal mehr, warum man Tocotronic so wertschätzt. Weil die vier Musiker nicht aufhören zu nörgeln; weil in ihnen eine elementare Wut wohnt - und weil ihnen das spezialdemokratische Kunstverständnis, dass man Kritik nur in einem bestimmten Rahmen üben darf (das Bands wie Silbermond, Revolverheld und die Sportfreunde Stiller mit ihrem ängstlichen Sicherheitsdenken aus dem Meer des Seichten seit Jahren in die Charts spült) komplett gegen den Strich geht."

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Und der sogenannte General-Anzeiger schreibt hier unter anderem das folgende:

"Etwas ist anders. Tocotronic haben sich verändert. Man hört es bereits in den ersten Akkorden des eröffnenden "Eure Liebe tötet mich". Da sind die Melancholie und das nachdenkliche Pathos, aber da ist auch eine dunkle Aggression, die so auf Tocotronics Alben und auch bei ihren Konzerten kaum zu hören war, die dem Quartett aber hervorragend steht.“

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Hier erzählt noch ein Blogger lang und breit davon, dass er seit dem Jahre Schnee auf keinem Tocotronic-Konzert mehr gewesen sei, weil langweilig, und dass ihn dieser Auftritt nun endlich eines Besseren belehrt habe. Tja, seinen Schluss mag man teilen oder nicht, er lautet davon unberührt:

"Tocotronic sind mit ihren Anfängen zurück. Wenn das keine Nachricht ist. Wer also die 90er Tocotronic mag, dem sei der Besuch dieser Tour ans Herz gelegt. Wir sind hier nicht in Seattle, oder doch?"
Setlist: Eure Liebe tötet mich
Ein leiser Hauch von Terror
Die Folter endet nie
Die Grenzen des guten Geschmacks 2
Verschwör dich gegen dich
Schall und Wahn
Aber hier leben, nein danke
Imitationen
Jenseits des Kanals
Ich werde nie mehr alleine sein
Bitte gebt mir meinen Verstand zurück
Jungs, hier kommt der Masterplan
Let There Be Rock
Macht es nicht selbst
Drüben auf dem Hügel
Keine Meisterwerke mehr
Stürmt das Schloss
Gift
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Mein Ruin
Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen
Sag alles ab
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Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit




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