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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

06.03.10 - Offenbach
Location: Capitol
Konzertart: Clubauftritt
Andere Bands / Vorbands: Dillon
Berichte: Der Kritiker der Offenbacher Post offenbart in seinem Konzert-Review zwar einige Textunsicherheiten, fand Tocotronic aber ganz gut. Er schreibt:

"Nach wie vor pflegen Tocotronic einen eigenartigen Dualismus, wenn mit düsterer Philosophie unterwanderte Bombardements aus der Verstärkeranlage auf Dirk von Lowtzows höfliche Ansagen treffen: „Guten Abend, meine Freunde in Offenbach und Frankfurt – ich begrüße euch aufs herzlichste“, flötet er wohlerzogen. Und vergisst auch nicht, nach jedem Song artig einen so tiefen Diener zu machen, dass es nicht verwundern würde, wenn er eine Butler-Ausbildung in Großbritannien absolviert hätte."

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Und hier auf pflasterstrand.de fanden wir auch noch eine Besprechung. Da heißt es:

"Zwischen zwei Liedern hält Dirk von Lowtzow inne und lächelt versonnen: „Es macht irgendwie Spaß, euch zu zusehen.“ Wenn dies ein Kompliment ist, dann kann man es nur erwidern: Danke! Ebenso! Beim Konzert im Offenbacher Capitol sind Tocotronic sichtlich gut aufgelegt, von Lowtzow, der doch sonst Ansagen und Zwischentexten meidet, nahezu geschwätzig und barrierefrei, als sei Coolness gestern gewesen. [...] Und dann springt der schlaksige Arne Zank hinterm Schlagzeug hervor und singt „Bitte gebt mir meinen Verstand zurück“, streckt die bebenden Arme gen Himmel und macht mit einer mitreißenden Lust die Rampensau, dass es eine helle Freude ist."

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Dass Dirk "ungewohnt gesprächig" war, findet auch die Frankfurter Neue Presse in ihrer Besprechung (Sie nennt von Lowtzow im Übrigen "Bandchef". Der Autor schreibt weiter: "Die Gruppe spielt ein lupenreines, mitreißendes Rockkonzert, bei dem jüngeres Material im Fokus steht, aber auch alte Schnoddersongs berücksichtigt werden, wie das von Schlagzeuger Arne Zank bewusst ungelenk vorgetragene «Bitte gebt mir meinen Verstand zurück» oder der Grungekracher «Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen»."

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Und Tocotronix-User Hippias meinte im Forum (um genau zu sein hier):

"An Textabweichungen sind mir zwei aufgefallen. In Macht es nicht selbst statt "bestellst" "verstellst", und die interessantere, im 1. Refrain von Eure Liebe tötet mich die Wörter "unersetzlich" und "unersättlich" vertauscht. Also Er ist unersetzlich und die die die Medizin bereithalten unersättlich.

Ich fand das Konzert sehr schlüssig und aus einem Guß. Die (ganz) alten Lieder zwischen den neuen machten eine Kontinuität oder einen roten Faden bewußt, eine Konsequenz der Entwicklung und Entfaltung des Konzepts "Tocotronic", wie ich das vorher nicht wahrgenommen habe, und auch ein Stück wie Jungs, hier kommt der Masterplan ("und was man damit machen kann"), das noch nie zu meinen Favoriten gehört hat, wurde wuchtig und bewegend weil da in wenigen Minuten (man hatte Schall und Wahn noch im Ohr) der ganze Weg der Band umrissen war.

Der Kontrast nach dem absurden Macht es nicht selbst zu der Gefühlswelt von Drüben auf dem Hügel wirkte intensiv; kurz: die Setlist als Reihenfolge hat aus den Stücken auch nochmal etwas herausgeholt.

Die langen Instrumentalteile waren sehr schön & laut, flächig und gewaltig in den Raum gestellt.

Bei "Keine Meisterwerke mehr" hatte ich den Eindruck, daß die Stimmung im Publikum irgendwie absackte, man nicht recht wußte, wie man da mitgehen sollte - "eine Lanze für den Widerstand", "Aber hier leben, nein danke" singt sich leicht mit, aber "Keine Meisterwerke mehr" ist als ironisch-zornige Parole nicht recht übernehmbar. Sie haben das Stück "Jack Schmidt"(?)/Jack Smith gewidmet, "einem großen Künstler".

Den Einsatz des Lichts, das Anleuchten des Publikums an bestimmten Stellen, hat mich in der Richtung, wie ich ein nach vorn tretendes Thema der neuen Platte aufgefaßt habe (das Verhältnis des Publikums zum Künstler und umgekehrt), bestätigt.

Die Kommunikation von D.v.L. mit dem übertriebenen "Vielen vielen vielen vielen vielen vielen Dank" und "Ihr ward spitzenmäßig" entsprechend indirekt distanziert und quasi "linkisch", zum Ausdruck bringend, daß die Rolle des Künsters auf der Bühne vor dem Publikum nicht einfach eingenommen, sondern problematisch wird, daß er/Tocotronic sich dazu verhält.

Die Töne, die in Leiser Hauch von Terror in die Täler von den Mündern kommen ("aneinander"): das hat seine Entsprechung in der Konzertsituation."
Setlist: Eure Liebe tötet mich
Ein leiser Hauch von Terror
Die Folter endet nie
Die Grenzen des guten Geschmacks 2
Verschwör dich gegen dich
Schall und Wahn
Aber hier leben, nein danke
Imitationen
Jenseits des Kanals
Ich werde nie mehr alleine sein
Bitte gebt mir meinen Verstand zurück
Jungs, hier kommt der Masterplan
Let There Be Rock
Macht es nicht selbst
Drüben auf dem Hügel
Keine Meisterwerke mehr
Stürmt das Schloss
Gift
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Mein Ruin
Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen
Sag alles ab
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Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit




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