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Tour-O-Graphie

Konzertdetails

Wenn du Korrekturen zu diesem Konzert hast, dann schick sie bitte an Wolfgang.

26.03.10 - München
Location: Tonhalle
Konzertart: Clubauftritt
Andere Bands / Vorbands: Dillon
Berichte: Aaalso, da hätten wir mal die Website der Süddeutschen Zeitung, bei der eine Autorin mit etwas schwachen Argumenten eine Tocotronic-Contra-München-Geschichte zu konstruieren versucht, indem sie etwa die bei fast jedem Konzert benutzte Ansage "Heimatlied" vor "Aber hier Leben, nein Danke" explizit auf München bezieht. Weiter heißt es:

"Doch an diesem Abend in der Tonhalle überzeugen Tocotronic nicht restlos. Während auf CD ihre Songs eine magische Wirkung haben, kommt diese auf der Bühne nur in seltenen Momenten rüber. Zu aufgekratzt wirkt der Sound und der feierliche Gesang, die Texte verlieren sich in der Halle. Statt Poesie dominieren Gepose und Geschrammel. Digital ist besser. Schmerzlich vermisst man bei "Let there be Rock" die Fanfare von Europes "Final Countdown". Der letzte Song des Abends "Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit" plätschert fast zehn Minuten lang arg kläglich dahin."

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Auch die Süddeutsche Zeitung selbst hat sich später (30. März, München-Ausgabe S. 47) mit dem Konzert befasst. Auch hier alles andere als Begeisterung. Der Kritiker schreibt:

"Im leichten Trab geht es durch die Songs von der neuen Platte „Schall und Wahn”, und man kann die Gedanken problemlos ein wenig Gassi führen, ohne viel zu verpassen: Da oben steht eine der besten Bands in diesem Land – und wir kriegen sowas wie ein Rock-Konzert light? Als wäre es der Band auf komplexe Weise peinlich, vor ein paar tausend Leuten und nicht im Keller eines Studentenheims aufzutreten? Woran liegt das? Jede Band von Stil und Klasse verfügt meist über einen einzigen Song, der sich so stark von denen aller anderen Bands unterscheidet, dass er auf verschiedenste Art durchdekliniert für ein ganzes Band-Leben reichen kann. Er ist die Kernaussage, das Herz. Wenn sich eine Band aber für diesen Song und was er auszulösen vermag, ein klein wenig schämt, kreativer und frischer und halt anders sein möchte als der Rest der Musikwelt, dann wird der Song irgendwann versteckt, verändert, verleugnet, enterbt. Dann spielen Tocotronic vor ausverkauftem Haus eben leider nicht „Freiburg” oder „Jugendbewegung”, sondern „Mein Ruin” und „Jenseits des Kanals”."

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Der Münchner Merkur (29. März, S. 17) findet hingegen, die Jungs seien schon etwas zu routiniert. Und weiter gehts mit:

"Ganz Aristokrat, grüßt Sänger Dirk von Lowtzow seine Anhängerschaft in der vollen Tonhalle mit huldvoll-gespreizten Gesten und grotesker Überschwänglichkeit: „Danke, Super Roxy Munich!“ Nur um dann mit „Eure Liebe tötet mich“ loszulegen. Es ist der Beginn eines guten, für diese halben Hemden schon fast muskulösen Rockkonzerts."

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Die Münchner Abendzeitung wiederum fand alles ziemlich toll (29. März, S. 18):

"Wer die Band schon lange nicht mehr live gesehen hat, bemerkt ihre kontinuierliche musikalische Weiterentwicklung - auch den elaborierten Studiosound der letzten Alben bekommen sie richtig gut hin. Natürlich steigert sich immer noch jedes vierte Stück zur Lärmorgie, aber kontrollierter und besser dosiert als früher. Und wenn Schlagzeuger Arne Zank im Falsett "singt" ("Ich werde nie mehr alleine sein"), ist das immer noch mehr als genug Punk."

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Hier fanden wir noch das Resumee eines Bloggers:

"Gestenreich begrüßte Sänger Dirk von Lowtzow das, wie er es nannte „bezaubernde“ Publikum. Ebenso gestenreich widmete sich der, eine enorme Bühnenpräsenz ausstrahlende Frontmann seinem Musikinstrument und tanzte sich mit seiner Gitarre auf der Bühne neben und mit den Bandkollegen Rick McPhail und Jan Müller ein. Es war die reinste Freude der Entfaltung dieses Bewegungswahns zuzusehen. Von Beginn an flogen die Schweißtropfen über die Rot ausgeleuchtete Bühne."

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Und die Leute von mucbook haben hier geschrieben:

"Denn ach, was war das doch für ein netter Abend. Angefangen mit der Vorband, einer zauberhaften Chansonette namens Dillon, die zu leichtfüßigen Keyboardbeats schwermütige Texte ins Mikrofon hauchte, über die Bühnenansagen Dirk von Lowtzows, der sich als höflicher und geistreicher Entertainer bewies, bis hin zu den Securitys, die Wasser an die hechelnden Menge austeilten. Nett war das alles, aber Punkrock fühlt sich anders an."

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Hier außerdem eine einigermaßen verwackelte Aufnahme von "Sag alles ab":

http://www.youtube.com/watch?v=Rfv7iuaxwgI&feature=player_embedded
Setlist: Eure Liebe tötet mich
Ein leiser Hauch von Terror
Die Folter endet nie
Die Grenzen des guten Geschmacks 2
Verschwör dich gegen dich
Schall und Wahn
Aber hier leben, Nein Danke
Imitationen
Jungs, hier kommt der Masterplan
Jenseits des Kanals
Ich werde nie mehr alleine sein
Bitte gebt mir meinen Verstand zurück
Let there be Rock
Macht es nicht selbst
Keine Meisterwerke mehr
Drüben auf dem Hügel
Stürmt das Schloss
Gift
-Zugabe-
Mein Ruin
Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen
Sag alles ab
-Zugabe-
Die Idee ist gut doch die Welt noch nicht bereit

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PS: Ziemlich viele schöne Konzertfotos findet ihr hier bei roteraupe.de. Eines davon haben wir unten verlinkt .... (c) Andre.
Link:




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